Cluj-Napoca

Wie bin ich auf die Idee gekommen, nach Rumänien zu fahren? 

In YouTube habe ich nach einer Installationsanleitung für ein SOG-Toilettenentlüftungs-System gesucht und bin dann auf die Videos von Iris und Uwe gestoßen. Die beiden haben unter anderem eine Reise durch Rumänien unternommen und mehrere Videos erstellt. Dann ist mir vor etwa drei Wochen aufgefallen, dass Rumänien ziemlich konstant eine Inzidenz von 2 ausweist. Mein Interesse war also geweckt. Insbesondere fand ich interessant, dass Iris und Uwe sagten, dass man alle gängigen Vorurteile, die in Deutschland über Rumänien kursieren, über Bord werfen sollte.

Dann meldete sich im Carthagoforum ein User, der zu dieser Zeit auf seinem Weg nach Griechenland durch Rumänien gefahren ist und nur Gutes berichten konnte. Also stand mein Entschluss fest: ich fahre auch durch Rumänien… 

 

So habe ich es in einem Reiseführer gelesen:

„Cluj hat alles, was einen anregenden Urlaub ausmacht: schöne Bauten, sehenswerte Kirchen, gute Museen, trendige Clubs, schicke Cafés. Cluj ist Studentenstadt, Touristenstadt und Kulturstadt in einem.
Die Architektur des historischen Zentrums trägt noch das alte Kleid der Habsburger Monarchie. An manchen Stellen ist dieses Kleid wie neu, an anderen geflickt, zum Teil gar abgeschabt. Das „Festgewand“ trägt auf jeden Fall der Theaterbau, entworfen vom Wiener Architektenduo Fellner & Helmer.
Mit rund 324.500 Einwohnern ist Klausenburg zur zweitgrößten Stadt des Landes angewachsen. 80 % sind Rumänen, der Rest Ungarn. Damit ist Cluj das größte ungarische Zentrum in Rumänien. Deutsche gibt es kaum (500-600).“
 
In Rumänien wird Deutsch gesprochen. Nicht mehr überall, aber man trifft auf Ausflügen mit etwas Glück auf Rumänendeutsche. Das geht auf die Siebenbürgen-Sachsen und auf die Banater-Schwaben zurück, die sich bereits im 12. Jahrhundert hier ansiedelten. Heute gibt es statt über 600.000 nur noch einige tausend Deutsch sprechende Einwohner. Man trifft aber noch heute auf Straßenschilder in 2 Sprachen: Deutsch und Rumänisch.
 
Das deutsche Wort für Cluj ist Klausenburg. Lange Zeit nannte man es nur Cluj. Der Diktator Chaucesco hat dann den Namen Napoca hinzugefügt, den der Ort schon unter Kaiser Hadrian (117–138) erhielt.
 
 
 
 
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