Das Museum in Silverton

Gestern war der erste Tag auf unserer Reise seit dem 30.04.2015, wo es fast durchgängig regnete. Also nutzen wir den Tag, um ausgiebig im Internet zu stöbern und können nun über den Besuch des Museums in Silverton berichten

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Das Gebäude sieht von aussen relativ klein aus, tatsächlich ist es innen aber erstaunlich groß und verfügt über ein Kellergeschoss.

In der unteren Etage war früher einmal ein Gefängnis untergebracht, denn nicht alle Minenarbeiter waren stets friedlich und gesetzestreu. Damals lebten in dieser Region einige tausend Minenarbeiter. Hier sieht man, wie die Gefangenen an die Kette gelegt wurden:

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Ich finde, das steht der Uschi doch sehr gut 🙂

Das Museum zeigt sehr ausführlich, wie damals, also ca. 1860 bis 1910, nach Bodenschätzen gesucht wurde und wie man sie an das Tageslicht beförderte. Original Bohrgeräte, Werkzeuge, Laboreinrichtungen, Schutzanzüge und vieles mehr wird ausgestellt. Es wird auch gezeigt, wie in einem Schacht das Gestein abgeschlagen und weiter transportiert wurde. Das war echte Knochenarbeit damals! Viele Fotos zeigen, wie es in Silverton damals aussah. Alles sehr interessant.

Diese Statue wurde damals aufgestellt, um Gottes Segen für die Minenarbeiter zu erhalten:

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Die Statue „wacht“ nun über Silverton und auch über die ein- und ausfahrenden Züge:

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Für den heutigen Tag  war ebenfalls Regen angesagt worden, aber bisher ist es trocken und die Sonne lässt sich hin und wieder blicken, so dass wir bestimmt wieder eine Wanderung vornehmen können.

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