Wohnmobil in USA verkauft…

Verkauf der Fahrzeuge

Es war Ende Februar 2016, als sich ganz überraschend aufgrund einer kostenlosen Verkaufsanzeige in „Craiglist USA“ ein Interessent gemeldet hat, der ein Wohnmobil der Marke „Damon Challenger“ suchte und sich für beide Fahrzeuge, also Wohnmobil und Jeep, interessierte. Im Storage in Denver/Colorado (Storage = Abstellplatz für Wohnmobile) hat er sich beide Fahrzeuge angesehen und wollte sofort kaufen.

Hier die Fotos der glücklichen Käufer:

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Das sind Joan und Terry, die ganz in der Nähe von Denver wohnen, ca. 30 km westlich von Denver, in den Bergen (Rocky Mountains) auf einer Höhe von rund 2.600 m.

Am 03.03.2016 bin ich nach Denver zur Übergabe und Erledigung der Formalitäten geflogen und konnte Joan und Terry nun auch persönlich kennen lernen. Joan leitet ein Unternehmen, das Behinderte tagsüber betreut, und Terry ist seit mehr als 20 Jahren bei der Feuerwehr in Denver als „Engineer“  beschäftigt. Beide sind äußerst nette, sympathische Menschen, die man sofort ins Herz schließen kann.

Terry, Jahrgang 1952, bereitet sich auf seinen Ruhestand vor und möchte daher demnächst mit seiner Joan sein Heimatland, die USA, erkunden.

Eigentlich wollten wir erst nach der 6. Tour die beiden Fahrzeuge verkaufen. Weil aber einerseits die Uschi sich nur sehr schlecht von der Enkeltochter trennen kann und daher keine längeren Fahrten unternehmen möchte, und andererseits der EURO in den letzten Monaten extrem schwach geworden ist, haben wir uns spontan entschlossen, an Joan und Terry zu verkaufen.

Zum EURO: als wir vor ca. 4 Jahren mit den USA-Reisen begonnen haben, lag der EURO/Dollar-Kurs bei 1,45. Heute liegt er bei rund 1,05. Tendenz fallend…

Bei der Abwicklung des Kaufvertrages mit Joan und Terry gab es zwar noch einige Aufregungen, weil der dortige Briefzusteller (FedEx) den Briefumschlag mit den Original KFZ-Briefen (Titles) nicht rechtzeitig zustellen konnte, aber am Ende wurde alles problemlos, korrekt und so rechtzeitig erledigt, dass ich noch vor Ort den Kaufpreis von unserem USA-Konto nach Deutschland überweisen konnte. Nach einer Woche Aufenthalt in Denver bin ich dann am 10.03.2016 wieder in Frankfurt gelandet und dann über Düsseldorf nach Bielefeld und Lemgo gefahren.

Falls Terry diese Seite liest: ganz herzlichen Dank an euch, ich wünsche euch viel Glück und alles Gute.

Es war eine sehr, sehr schöne Zeit in USA. Die USA sind klasse. Super. Alle, die über die USA meckern, haben entweder keine Ahnung und/oder waren noch nie dort gewesen.  Das Land hat soviel zu bieten, wie man es sich in Deutschland nicht vorstellen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Selbstverständlich sind wir nicht mit allem einverstanden, was in USA passiert. Aber sind wir mit allem zufrieden, was in Deutschland passiert? Eindeutig NEIN!

Wir haben ein tolles Land kennen gelernt mit unvorstellbarer Natur, mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten und – ganz wichtig- mit äußerst freundlichen und offenen Menschen. Wir haben dort nur positive Erfahrungen gemacht und möchten keinen einzigen Tag missen.

Besuchte Staaten

Schon vor einigen Jahren haben Uschi und ich Reisen in die USA unternommen. Städtereisen mit Hotelaufenthalt von ein bis zwei Wochen Dauer. New York, Washington, Las Vegas, um nur mal die wichtigsten Anlaufpunkte zu nennen.

Mit dem Wohnmobil waren wir nun in ganz vielen Staaten der USA. Es sind die, die farblich markiert sind. Ausgelassen haben wir an der Ostküste den Staat Delaware. Das haben wir einfach noch nicht geschafft…

Es fehlen uns folgende 13 Staaten:

  • Alabama
  • Alaska
  • Delaware
  • Hawaii
  • Kansas
  • Michigan
  • Minnesota
  • Nebraska
  • North Dakota
  • Oklahoma
  • South Dakota
  • Wisconsin
  • Wyoming

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