Die 4. Tour beginnt…

Gestern ging es planmäßig los. Aber doch nicht so ganz. Uschi muss ungeplant noch ein paar Tage länger in Lemgo bleiben, da noch eine Nachuntersuchung terminlich nicht anders „einzuschieben“ war.

Also bin ich gestern alleine von Bielefeld mit dem Zug zum Düsseldorfer Flughafen gefahren und von dort mit der American Airlines nach Chicago. Der Flug war pünktlich und dauerte ca. 9 Stunden.

Spannend für mich war ja die Frage, wie die Einreise mit Global Entry funktioniert. Um es vorweg zu sagen: hervorragend…

Nach dem Verlassen des Flugzeuges und ca. 500 m Langlauf bis zur Schalterhalle, in der die „Immigration Officers“ sitzen, zeigte mir direkt am Eingang ein Hinweisschild den Weg zu den Automaten. Es gibt in Chicago 6 Automaten. Alle Automaten waren sofort zugänglich, keine Wartezeiten.

Man schiebt – ähnlich wie mit einer Kreditkarte – die Seite vom  Reisepass, wo das Foto drauf ist, in den Automaten und wird dann aufgefordert, in die Kamera zu schauen. Die Menuführung am Monitor ist denkbar einfach. Danach legt man die vier Finger der rechten Hand auf die kleine, grüne Glasplatte, und die Fingerabdrücke werden eingescannt. Dann beantwortet man am Monitor noch die üblichen Fragen, die bei der Einreise gestellt werden. Das sind z. B. die Fragen, ob man mehr als 10.000 US$ oder Lebensmittel mit sich  führt. Werden alle Fragen mit „nein“ beantwortet, spuckt der Automat 2 Zettel aus. Der größere Zettel mit dem Foto kassiert der Officer ein, der 10 m weiter entfernt sitzt. Den kleineren Zettel hebt man auf. Dort steht u. a. das späteste Datum der Ausreise drauf, in meinem Falle 6 Monate. Das war`s.

Und wie lange hat das alles gedauert? 60 Sekunden! Ich hätte es auch in 45 Sekunden geschafft, hätte ich meine Hand nicht zu früh vom Scanner genommen 🙂

Fazit: es ist eine super Sache und wirklich lohnenswert, wenn man mehrmals im Jahr in die USA einreist.  Man muss nicht am Einreiseschalter Schlange stehen und ist auch nicht von der Laune des Immigration Officers abhängig. Nachteil ist, dass es keinen Stempel mehr im Reisepass gibt 🙂

Danach noch der Gang zum Zoll, wo ich durchgewinkt wurde. Ich bin also drin!!!

In Chicago hatte ich rund drei Stunden Aufenthalt und bin dann nach Las Vegas weiter geflogen. Dauert noch mal knapp 4 Stunden. Ja, das sind schon Entfernungen in USA…

In Las Vegas angekommen, trifft mich fast der Schlag: um 18 Uhr noch 40 Grad!

Anschliessend habe ich das Wohnmobil aus dem Storage geholt und bin zum Duckcreek-Campgound gefahren. Wohnmobil und PKW haben scheinbar alles gut überstanden. Jedenfalls ist mir auf den ersten Blick nichts besonderes aufgefallen.

Zwischenzeitlich hat Uschis Arzt Entwarnung gegeben: es war ein Fehlalarm… Und daher konnte Uschi ihre Reise auf kommenden Freitag verschieben. Ende gut, alles gut.

 

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