Die Küste von Norfolk


 

 

 

Die heutige Tagesstrecke betrug rund 190 km. Die sind wir allerdings nicht in einem Rutsch durch gefahren, sondern mit verschiedenen Zwischenstopps.

Die Nordküste von Nordfolk gehört zu den schönsten und natürlichsten Küstenabschnitten des Landes. Was Sandstrände und Seevögel angeht, wird diese Region von keiner anderen übertroffen. Viele gestresste Londoner kommen hierher und suchen Ruhe und in der Weite der Landschaft Erholung. Leider wirkt sich das auch auf die Preise aus…

Der Ort Cromer zum Beispiel ist für seine Taschen-Krebse bekannt. Einige haben wir fotografiert, siehe unten… Es ist ein Touristenort mit dem typischen Angebot eines Touristenortes: edle Restaurants und Imbissbuden, Souvenirläden und verschiedene Läden mit Geldspiel-Automaten. Wenn man an der Küste spazieren gehen will, muss man „windfest“ und gut eingepackt sein.

Cromer war aber für uns nur ein Zwischenstopp, um Brot und Lebensmittel zu kaufen. Weiter ging es dann zu dem nur wenige Kilometer entfernten Herrenhaus „Felbrigg Hall“.

Das Haus wurde 1620 errichtet und hat in der „Hall“ Glasfenster, die bereits im 15. Jahrhundert angefertigt wurde. Die elegante neugotische Bibliothek hat über 5.000 Bände. Das Anwesen diente damals der Welt des Adels.

Als der letzte Eigentümer 1969 verstarb, wurde es dem National Trust übertragen. Die Sammlung hat über 13.000 Gegenstände, von Möbeln bis zu Uhren. Der 210 ha große Park besteht aus Gärten, Wald und einem See. Von Frühling bis zum Herbst entfaltet sich eine Blumenpracht im „Wallet Garden“. Ein großer Garten, von einer Mauer umschlossen, in dem nicht nur Blumen angepflanzt werden, sondern auch Obst und Gemüse.

In dem Ort King´s Lynn haben wir kurz Rast gemacht, um bei Starbucks ins Internet zu gehen und die Berichte der letzen Tagen hoch zu laden 🙂 Ein längerer Aufenthalt dort lohnt nicht.

Am Abend haben wir einen schönen Stellplatz angefahren. Wir standen dort direkt an einem Teich, umgeben von wunderschönen Frühlingsblumen…

Der Stellplatz kostete 11 GBP, einschließlich der kompletten Versorgung, also Wasser und Abwasser, und sogar noch Zugang zum Internet…

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