El Hierro: Die Insel am Ende der Welt

El Hierro, früher wurde die Insel Ferro genannt, ist die westlichste der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Sie gehört zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Mit 3,59 Prozent Anteil an der Landfläche des Archipels ist sie die kleinste der sieben traditionellen Hauptinseln. El Hierro ist 1.458 Kilometer vom spanischen Festland (Cádiz) entfernt, hat eine Fläche von 268,71 km² und rund 11.000 Einwohner. El Hierro wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und im Jahr 2014 erhielt die 1,12 Millionen Jahre alte Vulkaninsel die Auszeichnung Geopark durch die UNESCO. (nachzulesen bei Wikipedia) 

Angeregt durch eine TV-Dokumentation „Die Insel am Ende der Welt“ 

nutze ich die letzen Tage vor der Abreise nach Deutschand, um die Insel für 4 Tage zu besuchen. Der Flug von Teneriffa-Nord nach El Hierro dauert ja nur etwa 30 Minuten und kostet mich hin und zurück 22 EUR

Für die 4 Tage habe ich ein Auto gemietet, und zwar ein Kleinwagen der Marke Smart. Eine Woche zuvor erhhilet ich eine Email, dass kein Smart zur Verfügung steht, sondern ein Renault-Twingo mit Automatik. Zwar schade, denn ich wollte gerne mal mit dem Smart fahren, aber egal. Als der Mitarbeiter von Pluscar den Twingo vom Parkplatz holte, hat er leider den Aussenspiegel abgerissen. Ich sollte dann einen Mazda bekommen. Bei dem Auto liessen sich die Türen nicht öffnen. Dann sollte ich einen SUV von Suzuki bekommen. Auch den zum ursprünglich vereinabrten Preis von 75 EUR für 4 Tage. Als ein anderer Mitarbeiter unterwegs war, um die Schlüssel zu holen, sah ich zwei Smarts auf dem Parkplatz. Frage an den Mitarbeiter: warum kann ich nicht einen Smart haben? Klar, geht, die haben wir erst gestern von Teneriffa bekommen… Nun bin ich also doch mit einem Smart unterwegs und bin mit dem Auto sehr zufrieden. 

Zuerst habe ich einen Sparziergang in der Inselhauptstadt „Valverde“ gemacht. Ich war vor etwa 20 Jahren schon hier auf der Insel, wenn auch nur für einen Tag, aber ich habe den Eindruck, dass der Ort erheblich größer geworden ist. 

Valverde liegt auf 600 Höhenmeter und da kann es schon recht frisch werden. Heute allerdings waren die Temperaturen in der Küstenregion 25 Grad und in Valverde 20 Grad. 

Von dort aus ging es nördlich nach Pozo de las Calcosas“, eine Ansammlung von ca. 10 Häusern unmittelbar am Meer mit abtemberaubender Steilküste

Dann wieder zurück nach Valverde und weiter in Richtung Süden nach „La Restinga“. Der Weg – ca. 30 km – führte auf fast 1.400 m und durch ein sehr schönes Waldgebiet und teilweise vorbei an Wiesengrundstücke, auf denen Kühe grasten. Hinter dem Ort „El Pinar“ ging es nur noch abwärts. Der Ort ist benannt nach den Kiefern, den Pinien, die den ganzen Ort großräumig umgeben. 

Kurz hinter dem Ort ändert sich die Landschaft schlagartig: Kilometer über Kilometer führt der Weg durch wüstenartiges Lavagebiet, kein Baum mehr, kein Strauch, nur öde Landschaft, und zwar bis La Restinga.

La Restinga ist ein Dorf mit etwa 550 Einwohner. Es gibt einen kleinen Hafen und scheinbar ist hier das Epizentrum der Taucher. Die Straßen sind quadratisch angelegt. Häuser mit 2 und 3 Etagen überwiegen. Gegen 15 Uhr, als ich ankam, war der Ort wie ausgestorben. Lediglich an der Hafenpromenade saßen einige Gäste in den Straßencafés. Was mir schon bei der Abreise am Flughafen aufgefallen ist: es gibt relativ viele deutsche Urlauber, die jedoch nicht auf eigene Faust sondern überwiegend an geführten Touren teilnehmen, z. B. mit Wikinger-Reisen

 

 

 

   

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.