Emerald Pools – Zion NP

Gestern Morgen sind wir ebenfalls schon früh aufgebrochen, um zu den Emerald Pools zu gehen. Dies ist eine im Vergleich zu Angels Landing einfache Wanderung von ca. 5 km Länge, wenn man rund geht:

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Schon kurz nach dem Eingang vom Wanderweg wurden wir begrüßt:

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Die Ohren dieser Rehe sind so groß, dass sie schon montags hören können, wer freitags kommt 🙂

Die Emerald Pools führen zur Zeit nur wenig Wasser, trotzdem ist die Gegend unglaublich schön. Wir haben noch nie so steil abfallende Felswände gesehen – und direkt daran gestanden – wie hier

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Leider vermitteln die Fotos nicht im Ansatz den Eindruck, wenn man es selbst vor Ort sieht.

Nach den Emerald Pools sind wir dann die Strecke zurück zum Campground zu Fuß gelaufen, immer am Virgin River entlang. Ebenfalls eine tolle Strecke.

Am Nachmittag sind wir mit dem Shuttle-Bus nach Springdale gefahren. Der Ort ist ganz nett, viele Restaurants und Souvenirläden. Steine kann man dort ebenfalls kaufen. Aber ob die alle aus dem Zion sind?

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Im Hotel Holiday-Inn durften wir das kostenlose Internet nutzen und bekamen sogar noch Kaffee und Kekse dazu angeboten. Super Service:

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Heute Morgen konnten wir schon diese Nachbarn begrüßen:

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Leider haben wir auf dem Campground nur für 3 Tage einen Stellplatz bekommen. Gerne wären wir länger geblieben, zumal das Wetter überzeugend ist: warm aber trocken. Im Zion NP kann man ohne weiteres eine ganze Woche verbringen. Es gibt viel zu tun…

Bei Abreise in Richtung Bryce Canyon muss man durch den Zion Mount Carmel Tunnel fahren. Der wurde 1930 fertig gestellt und ist 1.700 m lang.

Mit einem Wohnmobil darf man nur durch fahren, wenn man 15 US$ für den Begleit-Service bezahlt hat. Dann wird der Tunnel in einer Richtung gesperrt und man fährt in der Mitte der Fahrbahn, damit man sein Wohnmobil an den Ecken nicht ramponiert. Uschi fuhr im PKW hinterher und hat diese Fotos gemacht:

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Kommt man aus dem Tunnel heraus, findet man immer noch wunderschöne Felsformationen vor

Wie man auf den Fotos zuvor sieht, gab es graue Wolken am Himmel. Für die nächsten 2 Tage sind starke Regenfälle angekündigt worden.

Erreicht man mach wenigen Kilometern den Ausgang vom Zion NP, so ändert sich die Landschaft schlagartig: alles ist grün. Grüne Wiesen und grüne Bäume. Fast wie in Südtirol… 🙂

Auch der Weg vom Zion NP zum Bryce NP ist außergewöhnlich schön. Unterwegs – fast 124 km lang – gibt es nur ganz wenige und ganz kleine Dörfer.

Was es aber gibt, das ist die Deutsche Bäckerei Forscher. Der Eigentümer ist zwar Holländer, aber da können wir aufgrund der tollen Qualität der Produkte mal ausnahmsweise hinwegsehen 🙂

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Es gehört schon eine Portion Mut dazu, in so einem Niemandsland eine Bäckerei zu betreiben. Andererseits: hier fahren täglich tausende Touristen entlang…

Brot und Kuchen schmecken zwar hervorragend, sind aber auch sauteuer. Na ja, man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

 

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