Ende unserer Südost-Europa-Tour

In Igoumenitsa haben wir die Fähre nach Bari genommen. Von dort aus ging die Reise nach Ancona,  und zwar zum Stellplatz neben dem großen Einkaufszentrum „Auchan“ (N43.55143 E13.51416). Dort haben wir vor zwei Jahren schon übernachtet. Das Eiscafé und die Pizzeria im Einkaufszentrum gibt es immer noch. Ein MUSS !!! 

Dann ging es weiter nach Trento zum Stellplatz „Via Versina“ (46.048199, 11.119800). Ein toller Stellplatz mit allen Ent- und Versorgungsmöglichkeiten, Strom, WC und Dusche. Für 24 Stunden bezahlt man 20 EUR. Kommt man nach 18 Uhr und verlässt den Stellplatz vor 10 Uhr am nächsten Morgen, dann 12 EUR.

Wir sind 2 Tage geblieben, weil tagsüber die Sonne schien und wir eine Radtour machen wollten. Die haben wir dann gemacht, und zwar von Trento nach Rovereto. Ein schöne Strecke:

Nachts fielen die Temperaturen aber auf 1 bis 3 Grad. Aber immerhin im Plusbereich 🙂

Von Trento ging es dann mit einer Zwischenübernachtung in Baden-Württemberg nach Lemgo, wo wir am 17.10.21 angekommen sind.

So sah der Kilometerstand bei der Abreise aus:

Das ist der Kilometerstand bei der Rückkehr:

Wir sind also 9.451 km gefahren. Und heil angekommen. Zum Glück ohne Unfall, ohne Überfall, ohne Krankheit. Probleme hatten wir nur mit dem Inverter (Wechselrichter) und der Fernsehantenne. Beide defekt. Aber Kollateralschäden gibt es immer 🙂

Wir sind auf unserer Reise durch Rumänien und Bulgarien gefahren. Wenn ich jermandem davon erzähle, der noch nie in diesen Ländern war, kommt sofort die Frage: was ist euch denn geklaut worden? Ist euer Wohnmobil aufgebrochen worden?

Dann antworten wir: wir haben uns in keinem Land so sicher gefüht, wie in Rumänien und in Bulgarien. Man sollte sich mal die Europäische Kriminalitätsstatistik ansehen und diese Länder mit Deutschland vergleichen. Dann staunt man. 

Und zu Bulgarien möchten wir hinzufügen: wir haben ja nur den südwestlichen Teil kennengelernt, und zwar die zweitgrößte Stadt Bulgariens, Plovdiv, und den Nationalpark Rodopi, manchmal auch Rhodopen geschrieben. Eine traumhafte Gegend mit sehr freundlichen Menschen. Unser Tipp: man sollte sich mit Bulgarien näher befassen…. 

Noch ein paar Zahlen für die Statistiker unter uns:

Für die 9.451 km ergab sich ein Durchschnittsverbrauch von 8,22 Liter Diesel pro 100 km. Wir sind kaum über Autobahnen gefahren, fast nur Landstraßen benutzt. Und wenn man mit 70 km/h durch die Gegend schleicht, dann ist der Fiat-Motor recht sparsam.

Bezahlt haben wir pro Liter Diesel 1,32 EUR im Durchschnitt. Der Dieselpreis in Bulgarien war mit 1,03 bis 1,10 EUR pro Liter sehr günstig, mit 1,59 EUR in Italien am teuersten. 

38 von 91 Tage waren wir auf einem kostenpflichtigen Stellplatz bzw. Campingplatz. Mit Gebühren von 5 bis 20 EUR pro Nacht. Die übrigen Tage haben wir frei gestanden.

An Mautgebühren für die Benutzung der Autobahnen in Italien, 2 Pickerl in Österreich (je 9,50 EUR), sowie Ungarn und Bulgarien (15 EUR für einen Monat) sind 85 EUR angefallen.

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5 Kommentare

  1. Danke…

    Der März könnt vielleicht noch etwas kühl sein. Aber ab Mitte April geht es schon. Ich halte die Zeit von Mitte April bis Ende Juni sowieso für die besser Jahreszeit in diesen Ländern.

  2. Tolle Tour, möchten wir im nächsten Jahr vielleicht auch mal machen. Welche Zeit wäre besser, kann man auch im Frühjahr fahren. März – Juni

  3. East West, home is best, they say. And it’s true. But the experience of exploring new countries, folks, culture is also
    a treasure.
    Hope to see you again.
    Violetka and Walter

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