Es gibt neue Pläne: Amerika ruft…

Einige unserer engeren Freunde wissen sicherlich, dass wir schon seit Jahren davon träumen, eine Wohnmobil-Tour durch Südamerika oder Nordamerika zu machen. Nur: den richtigen Dreh oder Anstoß dazu haben wir bisher noch nicht gefunden. Und dass so eine Tour dann auch mehr als ein bis drei Wochen dauert, ist auch jedem klar.

Nun haben wir im Januar 2012 in Calpe Biggi und Klaus kennen gelernt, die im Mai 2011 aus Amerika zurück gekommen sind. Die Beiden haben mit ihrem eigenen Wohnmobil zuerst eine Reise von sechs Monaten geplant, weil es ihnen aber so gut dort gefallen hat, haben sie um sechs Monate verlängert.

Das war natürlich dann ein Thema für uns. Endlich mal jemand, der aus „erster Hand“ über seine Erfahrungen mit einer WoMo-Tour durch USA berichten konnte. Und bei Biggi und Klaus sind jede Menge Erfahrungen, Informationen und Tipps zusammen gekommen. Die Begeisterung für das Land geht so weit, dass die nächste Reise durch die USA schon in Planung ist…

Für uns war unter anderem interessant, welche Risiken zu berücksichtigen sind, wenn man sein eigenes WoMo in Deutschland auf ein Schiff verladen und nach USA bringen lassen will. Um es an dieser Stelle kurz zu machen: die Risiken sind uns, also der Uschi und mir, zu hoch und wir haben daher Abstand davon genommen, unser eigenes WoMo verschiffen zu lassen. Deshalb haben wir nach Alternativen gesucht. Eine Alternative besteht darin, ein WoMo in USA zu mieten. Ist aber relativ teuer, denn je nach Saison kostet dort ein WoMo zwischen 100 und 200 Dollar pro Tag. Und bei 90 oder 120 Tage kommen dann locker zwischen 13.000 und 18.000 Dollar zusammen.

Die zweite Alternative ist, dort ein WoMo zu kaufen. In den USA sind WoMos relativ preiswert, jedenfalls erheblich preiswerter als in Deutschland. Selbst dann, wenn man berücksichtigt, dass die Qualität nicht ganz so hoch anzusiedeln ist, wie hier. Ein gutes gebrauchtes WoMo kostet dort zwischen 30.000 und 40.000 Dollar.

Hier zum Beispiel ein Neufahrzeug, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was es so gibt:

Im Internet kann man sich weitere Fotos hier ansehen: WoMo-USA

Im Internet bekommt man Kontakt zu Leuten, die solche Reisen schon seit Jahren dort unternehmen. Natürlich mit Unterbrechungen, denn als Ausländer darf man dort ja nur eine bestimmte Zeit verbleiben. Aber das würde ja unseren Vorstellungen entgegen kommen: ein paar Monate in USA herum reisen, dann wieder nach Deutschland fliegen und dort seine Zeit verbringen.

Und so ist nun unsere Planung: wir wollen im nächsten Jahr ein WoMo in den USA kaufen, dann das WoMo dort in einem „Storage“ abstellen, nach Deutschland fliegen, und ein paar Wochen später wieder zurück nach Amerika reisen. Es käme für uns auch in Frage, mit einem anderen Ehepaar die Sache dort gemeinsam durch zu ziehen. Sich also das WoMo zu teilen, was Zeit und Kosten angeht. Wenn man so will: WoMo-Sharing…

Da wir also nun die vorgenannten Pläne haben, haben wir uns entschlossen, unser jetziges WoMo – das Carthago-Fahrzeug – zu verkaufen. Dazu kommt, dass wir in diesem Jahr keine Gelegenheit mehr haben werden, größere Touren zu unternehmen, da unsere Tochter im Juli ein Baby bekommt (da muss Oma Uschi ja vor Ort sein) und im Oktober die Hochzeit ansteht. Und dann haben wir ja auch noch Teneriffa…. Also könnte unsere nächste größere Tour mit dem Womo erst Ende April 2013 starten. Das WoMo würde also über ein Jahr ungenutzt in der Scheune stehen :-((

Vor zwei Wochen habe ich daher unser WoMo bei „Mobile.de“ inseriert. Letzten Samstag war bereits ein Interessent in Lemgo zur Besichtigung des WoMos. Er war so begeistert, dass er es sofort gekauft und angezahlt hat. In der nächsten Woche soll die Übergabe stattfinden. Wir werden uns schweren Herzens davon trennen, denn so ein qualitativ hochwertiges WoMo, mit dem wir – nach anfänglichen Problemen – doch sehr zufrieden waren, werden wir wohl so schnell nicht mehr bekommen …

Soweit zu unseren neuen Plänen. Wie es weiter geht, werden wir demnächst an dieser Stelle berichten.

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