Fähre nach Igoumenitsa – Griechenland

Gegen 11 Uhr waren wir am Hafen von Ancona und standen geduldig in der Reihe der Fahrzeuge, die auf´s Schiff nach Igoumenitsa wollten. Die Fahrzeuge wurden nicht nach dem Entladehafen – also Igoumenitsa und Patras – getrennt, sondern chaotisch verladen. Wir haben uns gewundert, denn wir hätten zuerst die Fahrzeuge für Patras, dann für Igoumenitsa verladen. Aber im Ergebnis hat es gut geklappt…

Hier die Fotos vom Hafen in Ancona:

Auf dem Schiff – wir hatten Camping on Board gebucht – konnte sich jeder mit einem Stromkabel verbinden, das man von der Decke herunter ziehen konnte:

Camping on Board heißt, dass man in seinem Wohnmobil während der Überfahrt wohnen und schlafen darf. Es war eine sehr angenehme Art der Überfahrt. An Bord war alles ok, es gab mehrere Restaurants, Cafés usw.

Gegen 8 Uhr morgens (am Folgetag = Donnerstag) sind wir in Igoumenitsa angekommen und zu einem Parkplatz in der Nähe gefahren, um erst mal zu frühstücken…


Der Parkplatz lag direkt neben einer Tankstelle und einem Gasflaschen-Füllbetrieb. Der freundliche Mitarbeiter war sofort bereit, meine Gasflasche aufzufüllen, wobei die von mir mitgebrachten Adapter sehr hilfreich waren, denn die Anschlüsse der deutschen Gasflaschen unterscheiden sich von denen in Griechenland.

Dann ging es weiter nach Parga, einem Küstenort, der scheinbar sehr beliebt ist, denn wir sahen direkt an der Promenade ein Lokal neben dem anderen. Aber die Aussicht auf das Meer war toll:

In Parga haben wir sofort etwas für den griechischen Staatshaushalt gemacht: wir haben 2 Cafés getrunken zu je 3,50 EUR, wovon der Staat laut Rechnung 24% Steuer bekommt. In Italien haben wir 1,40 EUR gezahlt. Aber egal, die alte Pfadfinderegel heißt: jeden Tag eine gute Tat… 🙂

Danach ging es weiter nach Lefkada, eine Insel die über einen kleinen Steg auch mit Fahrzeugen zu erreichen ist.

Die Inselhauptstadt Lefkada scheint aus der Zeit wie auch aus Griechenland gefallen zu sein. Die alten Kirchtürme sind 1953 bei einem Erdbeben eingestürzt und man hat danach die Glocken in einem Stahlgerüst befestigt:

Die Hausmauern hat man mit kostengünstig mit Wellblechen verkleidet und in zarten Pastelltönen gestrichen und mit grünen, blauen, roten Fensterläden garniert. Die schmiedeeiserenen Balkongitter tragen üppigen Blumenschmuck. Herausgekommen ist ein Hauch von Karibik 🙂

Am Hafen liegen hunderte Segelschiffe und Yachten… Wahrscheinlich alles von den finanziellen Hilfen der EU angeschafft 🙂

Weiter ging es an der Westküste der Insel, zuerst zum Kloster Faneroméni aus dem Jahre 1634. Ein sehr schönes Anwesen mit kleinem Tiergehe und eindrucksvoller Kirche:

Nun stehen wir auf einem schönen Stellplatz gegenüber einer Taverne. Der Stellplatz ist kostenlos, der Wirt der Taverne ein Clown, der ständig irgendwelche Späße macht


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