John Bennet, Rechtsanwalt in Missoula

Eigentlich wollten wir nur zu einem Kaffee den Rechtsanwalt John Bennet besuchen. Wir kennen uns schon seit fast zwei Jahren, aber nur per Email. Persönlich sind wir uns noch nie begegnet.

John hat im November 2012 die beiden Fahrzeuge für uns angemeldet und den ganzen „Papierkram“ erledigt, der dafür erforderlich ist.

Wir trafen John in seinem Büro auf der W Pine St 124, von aussen ganz unscheinbar:

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Nach einer kurzen Begrüßung sind wir gemeinsam zum Essen gegangen, und zwar in einem Restaurant, wo auch deutsches Bier angeboten wird. Scheinbar glauben die Amerikaner, dass wir nur deutsches Bier trinken und alles andere ablehnen.

John, der schon viele Jahre in Missoula lebt und die Gegend sehr gut kennt, gab uns viele Tipps, wie wir unsere Reise in Montana fortsetzen können

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Für den Abend hat er uns zu sich nach Hause eingeladen. Wie er sagte, zu Wein und Eiskrem, gemeinsam mit einigen Freunden. Klar, dass wir der Einladung gefolgt  sind…

Wir waren dann ganz überrascht, den „privaten“ John und seine Ehefrau Molly kennen zu lernen.

John ist ein Autonarr, der so einige Autos in seiner Sammlung hat. Sein „Schmuckstück“ ist ein Ford von 1956, den sein Vater eben in 1956 als Neuwagen angeschafft hat und der bis heute im Familienbesitz ist

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Vor zwei Wochen hat er sich einen Ferrari F430 angeschafft, dann steht ein Mercedes in der Garage, vor der Tür ein Ford Pickup von 1996. Für den Alltag fährt er einen Audi-Sportwagen. Und erst kürzlich hat er einen Jeep aus dem Jahre 1946 angeschafft, den er nun restaurieren will

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Sein Haus ist erst sechs Jahre alt und liegt in guter Wohngegend von Missoula. Das Grundstück ist riesengroß. John und seine Ehefrau Molly kümmern sich um ihre „Kinder“, das sind zwei Hunde und eine Katze.

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John sammelt alte Auto-Kennzeichen, nur Originale, und zwar nur von Montana und Alaska. In seinem Hobbyraum hat er ein Kennzeichen von 1916, es ist sein ältestes, dann noch viele aus den Jahren danach bis heute

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Molly hatte eine Suppe vorbereitet, dazu gab es Brot und Käse und jede Menge Wein. Und auch Eiskrem gab es.

Wir haben uns nett mit John, Molly und ihren Freunden unterhalten und wieder einiges darüber erfahren, wie der Alltag in USA aussieht.

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