Konzert in Prejmer

Heute fand in der Kirchenburg von Prejmer (siehe Beitrag von gestern) ein Konzert statt, und zwar vom „Neumarkt Brass Quintet“

Erst fand das Konzert in der Kirche mit einer beeindruckenden Akustik statt. Die Kirche war bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz belegt. Und zwar quer Beet durch alle Altersgruppen. Nach einer Stunde und einer kleinen Pause spielte das Quintett auf der Galerie über dem Ausgang nochmals eine Stunde. Die Stücke, die in der Kirche gespielt wurden, ordne ich dem Bereich „Klassik“ zu. Draußen ging es dann flott weiter in Richtung „Dixieland“. Beides fand ich sehr gut.

Hier noch ein Foto von der Hauptstraße in Carpinis. Man sieht gut, wie weit die Häuser von der Straße entfernt liegen und warum im Volksmund das Dorf als „Little America“ genannt wird:

Es gibt sie immer noch, die 1-und-2-PS-Fahrzeuge:

Sie gehören zum Straßenbild in Rumänien dazu: Viele Pferde mit Kutschen werden noch als Transportmittel genutzt und sind sehr oft auf Straßen anzutreffen. Oft sieht man auch Kutschen mit 2 Pferden über die Straßen ziehen. Für mich was das am Anfang ungewohnt, insbesondere dann, wenn im nächsten Moment die Kutsche von einem Porsche-„Kajänn“ überholt wurde.

Obst und Gemüse braucht man nicht bei Lidl und Co. einkaufen. Außerhalb der Stadt findet man an jeder Straßenecke und auf jeder Landstraße einen oder gar mehrere Händler, was echt super ist, der seine eigenen Produkte anbietet. Frischer gehts nimmer. Und preiswerter auch nicht.

Man sieht sehr oft Fahrzeuge mit deutscher Werbe-Beschriftung. Vom VW-Bus über Lieferwagen, Kleinlaster und sogar große Brummis. Wie dieses Fahrzeug, das auf dem folgenden Foto zu sehen ist:

Im ersten Moment dachte ich: wieso kommt der hierher zum Estrich und Fliesen verlegen? Aber dann die Lösung von der anderen Seite:

Das Fahrzeug dient dem Obst- und Gemüsetransport. Wenn man nämlich auf die Nummernschilder der Fahrzeuge schaut, dann sieht man, dass sie alle in Rumänien angemeldet sind. Wahrscheinlich wurden sie in Deutschland günstig angeschafft und die jetzigen Besitzer machen sich nicht die Mühe, die Werbeschrift zu entfernen… 🙂

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