La isla bonita…

…so nennt man die Insel La Palma im Volksmund: die schöne Insel.

Und tatsächlich, die Insulaner haben recht: La Palma ist eine sehr schöne Insel. Sie ist mit 708 qkm nur ein Drittel so groß wie Teneriffa (2.034 qkm). Aber sie hat nur etwa 90.000 Einwohner, Teneriffa fast 1 Million.

Auf La Palma geht alles beschaulicher zu. Hetze und Hektik sind weitgehend unbekannt. Man hat den Eindruck, dass alles grün ist: riesige Wälder und Bananen-Plantagen. Dazwischen – zu dieser Jahreszeit – gelbe, verwelkte Blätter auf den Esskastanien-Bäumen und Mandelbäume die in der Blüte stehen

 

Der höchste Berg ist ca. 2.400 m hoch. Vergleicht man die Grundfläche der Insel mit der Höhe der Berge, dann ist La Palma die steilste Insel der Welt…

 

Wir haben dieser Insel für fünf Tage einen Besuch abgestattet. Wir, das ist die Gruppe „Rosa de los Vientos“, mit Uschi, Susana, Marga, Blanqui, und Walter, Pedro, Pablo

Vom Teneriffa-Nordflughafen aus sind wird mit einem Propeller-Flugzeug nach La Palma geflogen. Ist ja nur ein Katzensprung und der Teide ist gut zu sehen:

In den 5 Tagen konnten wir vieles sehen, aber leider nicht alles. Die von uns gemieteten Ferienhäuser lagen in El Paso auf ca. 700 Höhenmeter. Gegen 18 Uhr konnten wir auf dieser Höhe merken, dass die Temperaturen fielen, und zwar auf bis zu 10 Grad. Für uns war das aber kein Problem, denn in den Häusern gab es sowohl Kaminöfen, die wir mit Holz befeuern konnten, als auch Elektro-Radiatoren. Pedro hatte die Aufgabe übernommen, den Ofen anzufeuern:

Tagsüber und in der Küstenregion stieg das Thermometer dann auf 20-22 Grad an und verleitete viele zum Strandbesuch

La Palma ist auch ein Traumziel für Wanderer. Unzählige Wanderwege gibt es und sie sind korrekt ausgeschildert. In den Bergen, genauer gesagt auf dem Roque de los Muchachos befindet sich das Gran Telescopio Canarias (GTC), das mit 10,40 m Durchmesser größte Teleskop der Welt. Aber es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Teleskope:

An der südlichsten Spitze von La Palma, in Fuencaliente, befinden sich die Salinen. Hier wird seit 1967 Salz gewonnen:

 

Aber nicht nur die Natur, auch die Bauwerke sind schön anzusehen. Es gibt viele bunte Häuser, zum Teil mit wunderschönen Balkonen. Hier zwei Beispiele:

 

Die Abende haben wir uns mit Spielen vertrieben, wie Triomino, Memory oder Monopoly. Dann gibt es in Spanien den Brauch, dass man in der Zeit zwischen Weihnachten und den 06. Januar ei Stück Kuchen isst, den man „Roscos de navidad“ nennt. Roscos bestehen aus Hefeteig, die in tellergroßen Ringen gebacken werden.

Der Ring wird aufgeschnitten und bekommt eine Cremefüllung. Darin versteckt sind eine kleine Figur und eine Bohne. Wer die Figur in seinem Stück Kuchen erwischt, der ist König bzw. Königin und darf an diesem Tag bestimmen, was gemacht wird. Wer die Bohne erwischt, muss im nächsten Jahr den Kuchen bezahlen. In diesem Jahr war es die Blanqui, die die Figur in ihrem Stück gefunden hat:

 

Und Pablo muss im nächsten Jahr den Kuchen zahlen… 🙂 

Viel Spaß bereitete aber auch das Wichteln, das war unseren spanischen Freunden bislang total unbekannt:

Es war eine sehr schöne Reise, wir haben viel Spaß gehabt und uns vorgenommen, La Palma noch einmal zu besuchen. 5 Tage sind zu knapp…. 🙂

 Hier noch zwei Videos om Strandbesuch in Fuencaliente bzw. Las Salinas

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Ursula und Olaf, vielen Dank. Es gibt auch in Europa viel zu sehen 🙂
    Nur mit dem „weiter so“ wird es vorerst nicht klappen: Übermorgen fliegen wir nach D und für Montag habe ich Arzttermine in der Klinik… alles weitere wird sich ergeben.

    Gruß
    Walter

  2. Danke für die immer wieder schönen Eindrücke. Ich glaube, wir müssen in diesem Jahr auch mal für ein paar Tage in den Süden Spaniens oder auf eine Insel. Weiter so!

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