Lavrio – unser neuer Lieblingsort :-)

Nun ist Pilos als unser bisheriger Lieblingsort abgelöst worden: durch Lavrio 🙂 ca. 83 km vom Campingplatz Athens entfernt, den wir heute verlassen haben.


Die Fahrt ging fast immer an der wunderschönen Küste entlang, bis zum Südzipfel und dann an der Ostseite wieder in nördliche Richtung. Wir waren ganz erstaunt, mit Lavrio einen so großen Ort vorzufinden. Zuerst sind wir zum Wochenmarkt gegangen und konnten ein paar Einkäufe erledigen. Der Wochenmarkt findet immer donnerstags statt, also hatten wir heute Glück. Kleidung, Schuhe, Werkzeuge,Fisch, Obst und Gemüse, Honig, Nüsse, Hülsenfrüchte…eine riesige Auswahl

Wochenmarkt

Die Stadt Lavrio vergrößerte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts mit der einsetzenden Industrialisierung der Region; dem Bergbau in erster Linie. Es wurde Silber und Eisenerze abgebaut und viele Arbeitskräfte aus dem gesamten Griechenland angelockt. Es gibt noch einen Kai aus dem Jahre 1887, ein Eisengerüst, wo damals die Bodenschätze verladen wurden:

Nach Abwanderung und Zerfall der Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte in den letzten Jahren wieder eine Zuwanderung ein. Generell ist Lavrion eine durch Einwohner aus allen Regionen Griechenlands geprägte Stadt. Als einzige Stadt Griechenlands hat Lavrion auf dem Hauptplatz (Platia) im Zentrum der Stadt keine Kirche, weil sich die jeweiligen Zuwanderergruppen auf keine Stilrichtung einigen konnten.

Es gibt einen großen Yachthafen und einen Fischereihafen. Aber es liegen auch richtig große „Pötte“ vor Anker. Darüber hinaus gibt es Auto-Fähren, die zu anderen Inseln fahren

Die Stadt hat rund 25.000 Einwohner und macht einen gemütlichen Eindruck. Viele Restaurants und Kneipen findet man in der Innenstadt und Hafengebiet. Heute konnten wir unseren – bisher nicht so guten – Eindruck zur Griechischen Küche um ein sehr positives Erlebnis erweitern: Es wurde mal was anderes angeboten, als Tsatsiki, Griechischer Salat und Suflaki. Ein richtig guter gemischter Salat, hervorragend angemacht. Dann gebratener Oktopus sowie gefüllte Weinblätter. Und auch alles optisch erstklassig präsentiert. Das Auge isst ja bekanntlich mit 🙂

Nun stehen wir mit unserer Kuschelkiste direkt am Yachthafen und können die ein- und ausfahrenden Schiffe beobachten. Falls uns niemand wegschickt, bleiben wir zumindest bis morgen.

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