Liverpool Tag 1

Nun sind wir in Liverpool angekommen. Traumhaftes Wetter, purer Sonnenschein, wie schon am Tag zuvor:

Übernachtet haben wir ca. 5 km südlich der Innenstadt, direkt am River Mersey. Dort gibt es einen weitläufigen Park, der sich Otterspool nennt. Von dort aus sind wir mit dem Bus in die Inenstadt gefahren, nur 20 Minuten Fahrzeit.

Zuerst sind wir in dem Viertel herum spaziert, das sich „Docks-Viertel“ nennen. Hier sind viele Atraktionen, wie Museen, Riesenrad usw. zu finden. Ebenso reihen sich um die Docks eine Vielzahl von Bars und Restaurants. Klar, der erste Weg führte und zu der Beatles-Statue und ein Foto war selbstverständlich:

Nach einem Rundgang am Ufer des Merseys haben wir die Mathew Street aufgesucht. Sie ist die Straße, in der die Beatles in ihrer frühen Karriere mehrmals spielten, und zwar im Cavern Club.

Die Mathew Street wird jedes Jahr von Tausenden von Touristen besucht , die den Cavern Club und viele umliegende Attraktionen besuchen, darunter eine Statue von John Lennon , ein Beatles-Laden und mehrere Pubs, die früher von den Beatles frequentiert wurden. 

In diesem Vergnügungsviertel wird in fast jeder Bar Live-Musik gespielt. So laut, dass man auf der Straße kaum unterscheiden kann, als welcher Bar welche Musik ertönt… 🙂

Am nächsten Tag haben wir das Herrenhaus „Speke Hall“ besichtigt. Es ist schon vor rund 500 Jahren erbaut worden. Wenn man das Grundstück betritt, verlässt man das 21. Jahrhundert und taucht in vergangene Zeiten ein.

Speke Hall ist ein herrschaftlicher, einen Hof einschließender Gebäudekomplex im Tudorstil des 16. Jahrhunderts. Das Haus gilt als eines der hervorragenden, und dabei gut erhaltenen Beispiele für die markante Fachwerkarchitektur in der Zeit der Tudor-Dynastie. Heutiger Eigentümer ist der National Trust. Das Anwesen wurde für die Norris Familie gebaut, und die Entstehung der Gebäude erstreckte sich von etwa 1490 bis 1613; trotzdem zeigen alle vier Flügel den gleichen Architekturstil. Die Norris Familie bewohnte das Haus über mehrere Generationen, bis die weibliche Erbin in die Beauclerk Familie einheiratete. 1795 kaufte schließlich die Watt Familie das Haus von den Beauclerks. 

Die Norris Familie hat damals ganz bestimmt nicht geahnt, dass man hunderte Jahre später direkt neben dem Grundstück den Liverpool-Flughafen baut 🙂 Startende Maschinen kann man öfters bewundern…

Zum Haus gehört ein großes Grundstück, auf dem sich ein Waldgebiet, ein Kinderspielplatz, ein Gemüse- und Kräutergarten, ein Café sowie weitere Gebäude befinden.

Am Mittag konnten wir dann unseren Stellplatz in der Marina Liverpool beziehen. Hier waren Uschi und ich schon im Vorjahr. Dieser Stellplatz liegt nur ca. 10 Fußminuten vom oben erwähnten „Docks-Viertel“ entfernt

Zuerst sind wir zu den Mersey-Ferries gegangen, um eine Fluß-Kreuzfahrt zu buchen. Die dauerte etwa 50 Minuten. Vom Schiff aus hat man einen herrlichen Blick auf die Skyline von Liverpool:

Gegenüber Liverpool liegt die Hafenstadt Birkenhead auf einer Halbinsel. Bis heute ist Birkenhead ein wichtiger Hafen und Standort mehrerer Betriebe des Schiffbaus und hat rund 100.000 Einwohner. Zwei Tunnel verbinden die beiden Städte.

Nach der Hafenrundfahrt sind wir vorbei am Rathaus von Liverpool und vorbei an den „3 Grazien“ zur Altstadt gegangen. Das Cunard Building hat seit 2004 den Status eines Weltkulturerbes. Zusammen mit dem Royal Liver Building und Port of Liverpool Building gehört es zu den sogenannten Three Graces („Drei Grazien“), eines der Wahrzeichen der Stadt

In dem Innenhofes eines Pubs konnten wir am Großbildschirm das Fußball-Spiel  „Liverpool gegen Arsenal“ verfolgen. Also Public-Viewing… 🙂 Einige Gäste begrüßten uns sofort ganz herzlich und waren interessiert daran, was wir bisher auf unserer Reise erlebt haben. Und Jürgen (Trainer Jürgen Klopp) wird bei den Liverpool-Fans vergöttert… 

Das Spiel endete 3:1 für Liverpool, und man kann – glaube ich – nachvollziehen, was das für eine Begeisterung herrschte 🙂

Gegen 21 Uhr waren wir zurück am Stellplatz und konnten in der Bar von der Marina noch einen Schlaftrunk zu uns nehmen…..

 

 

 

 

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