London – Tag 2

Zuerst haben wir den Borough-Markt besucht. Der Borough Market ist einer der ältesten Lebensmittelmärkte Londons. Er gilt als Anlaufstelle für Gastronomen und Köche, die dort ihre regelmäßigen Einkäufe tätigen. Aufgrund des vielfältigen Angebotes besuchen ebenso Anwohner und Touristen besonders zur Mittagszeit den Markt. Es werden frische und verarbeitete Produkte am Markt verkauft und es finden sich auch einige Restaurants und Bars am Gelände. 

Das Angebot ist riesig und man kann fast überall kostenlos probieren. Zum Schluss weiss man gr nicht, wofür man sich entscheiden soll… 🙂

Danach zu Fuß immer an der Themse entlang, deren Uferpromenade sehr gut ausgebaut ist. Unser Ziel war das „London Eye“. Es ist mit einer Höhe von 135 Metern das höchste Riesenrad Europas. Es steht im Zentrum von London am Südufer der Themse nahe der Westminster Bridge und gilt als eines der Wahrzeichen der britischen Hauptstadt.

Uschi und ich hatten uns schon vorher die Tickets online bestellt, man spart Wartezeiten am Ticketschalter und auch Geld, denn die Karten sind online rund 10% günstiger. Trotzdem kostet eine Fahrt 27 GBP = rund 31 EUR. Dafür kann man eine halbe Stunde den tollen Ausblick auf die Gegend genießen. 

Mal überschlägig gerechnet: In eine Gondel passen 30 Besucher. In einer Stunde sind das rund 1.800 Menschen und wenn man nur 12 Stunden täglich zugrunde legt, dann betragen die Einnahmen zwischen 175.000 und 200.000 GBP pro Tag. Der Eigentümer freut sich… 

Noch ein Wort zum Wetter: gestern, am 06.06.18 war es den ganzen Tag über mit 23 Grad sehr warm, jedenfalls für englische Verhältnisse, und es schien die Sonne bis zum Abend. Dafür ist es heute überwiegend bewölkt, aber immer noch recht angenehm. Und: an beiden Tagen kein Regen 🙂 

Am späten Nachmittag sind wir dann noch ins Café vom Garden Museum eingekehrt. Die dazu gehörige Kirche „St. Mary-at-Lambeth“ geht schon auf das 12. Jahrhundert zurück. Witzig ist, dass im Café mehrere große Grabsteinplatten liegen, über die man laufen kann bzw. Tische und Stühle stehen. So manchem Besucher gruselt es, wenn er von der Kellnerin aufgeklärt wird, dass unter den Grabsteinen vor vielen vielen Jahren einige Persönlichkeiten beerdigt wurden.   

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