Malibu am Sonntagmittag: Hölle Hölle Hölle…

Aber zunächst zum Vormittag: da haben wir den Pier und Hafen von Ventura besucht. Der Pier soll – laut eigener Beschreibung – mit über 520 Meter der längste Holz-Pier der USA sein

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Ventura hieß früher einmal San Buenaventura, hat ca. 100.000 Einwohner und war teilweise Kulisse für Film- und Fernsehaufnahmen. Hier wurden unter anderem folgende Filme gedreht:

  • 1974 – Chinatown, mit Jack Nicholson und Faye Dunaway
  • 1996 – The Rock – Fels der Entscheidung, mit Sean Connery und Nicholas Cage
  • 2000 – Erin Brockovich, mit Julia Roberts
  • 2001 – Passwort: Swordfish, mit John Travolta
  • 2004 – Aviator, mit Leonardo DiCaprio

1887 wurde der erste Zug in der Stadt empfangen. Gerüchten zufolge soll San Buenaventura zu Ventura umbenannt worden sein, weil San Buenaventura zu lang war, um auf die Fahrkarten gedruckt zu werden. 🙂

Der Hafen ist recht groß. Viele Segelboote, Yachten, und auch richtig große Fischerei-Boote liegen im Hafen

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Auch der Besuch im Visitor Center vom National Park war interessant. Ein Ranger erklärte die Meeresbewohner im übergroßen Aquarium

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Fährt man weiter in süd-östlicher Richtung, dann erreicht man den Highway 1, der über Malibu nach Los Angeles führt.

Als wir die Küstenstraße auf dem Hwy 1 erreicht hatten, war die Sicht es zunächst durch leichten Nebel eingeschränkt. Aber nach 15 Minuten verzog sich der Nebel und es gab klare Sicht.

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Gegen Mittag sind wir dann in Malibu angekommen. Malibu ist bekannt für seine Sandstrände, als Surf City USA und als Heimat von Filmstars. So hat Thomas Gottschalk seinen Zweitwohnsitz in Malibu.

Für mich war Malibu eine große Enttäuschung:

  • der Strand sah aus wie viele Strände in USA. Wir haben schon schönere gesehen
  • durch Malibu geht der Hwy 1 mit starkem Autoverkehr
  • viele Häuser sind direkt am Strand gebaut und versperren den Zugang
  • am Straßenrand sieht man nur geparkte Autos. Parkplätze sind teuer: wir sahen einen Parkplatz vor einem Restaurant, auf dem man 40 US$ pro Tag zahlen muss

Der – angebliche – Reiz dieser Stadt hat sich für mich nicht erschlossen. Wir wollten in einem Strand-Restaurant zum Essen gehen. Das Restaurant war riesengroß. Es herrschte ein Andrang wie früher beim Winterschlussverkauf. Massenabfertigung. Laut. Ungemütlich. Nur weg hier…

Der starke Autoverkehr nahm noch weiter zu, je näher wir nach Los Angeles kamen. Scheinbar war an diesem Sonntag-Nachmittag jeder mit seinem Auto – oder Motorrad – unterwegs. Die Autobahnen sind verstopft, trotz 12 oder 14 Spuren oder Kreuzungen, die in 4 Etagen übereinander führen.

Der erste Kontakt mit Los Angeles war für mich negativ. Also erst mal raus hier…

Wir sind in nord-östlicher Richtung nach Acton gefahren. Die kleine Stadt liegt etwa 90 km von LA entfernt.

Hier stehen wir auf dem Campground California RV Resort.

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Das ist ein Campground, der mit Passport America 21 US$ pro Nacht kostet, und zwar für Full-Hook-Up. Pool, Whirl-Pool, Waschmaschinen, Trockner. Kleiner Nachteil: der Hwy 14 bringt einige Geräusche mit. Ab innen im Wohnmobil merkt man kaum etwas. Und noch etwas: das Internet ist sehr langsam…

Wir bleiben jetzt erst mal 4 Tage hier. Im Nachbarort (Palmdale) befindet sich das Storage, wo wir Ende November unsere Fahrzeuge unterstellen wollen. Das werden wir uns erst einmal ansehen. Und eine Tagestour nach Los Angeles mit dem PKW machen.

 

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