Meine kleine Farm….

Der Tag begann mit leichtem Nieselregen. Auch tagsüber gab es nur wenige Stunden, wo es trocken war. Aber so ist das in Großbritannien eben…

Heute besuchte ich eine kleine Farm. Offiziell nennt sie sich: Nationales Museum des Landlebens. Ein toller Titel, wie ich fand. Und daher wollte ich dort hin…

Die Enttäuschung war aber dann groß: Die noch arbeitende Farm hatte 2 Kühe, 3 Kälber, ein paar Schweine und 2 Hühner. Da habe ich in Deutschland und in der übrigen Welt schon ganz andere Farmen gesehen.

Das Museum, etwa 300 m vom Farmhaus entfernt, war dagegen sehr groß. Es gibt tausende Ausstellungsstücke, alles rund um die Arbeit auf den Farmen in den letzten Jahrhunderten. Man konnte sich auch informieren über das Leben der Farmer, wie sie gearbeitet haben und wie sie ihre (knappe) Freizeit verbrachten.

Darüber hinaus wurden rund 30 Traktoren vorgestellt, aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Der Besuch des Museums entschädigte also irgendwie die Enttäuschung über die kleine Farm 🙂 Interessant war aber, dass viele Eltern mit ihren Kindern die Farm besuchten und viele Kinder zum ersten Mal eine Kuh sozusagen „live“ gesehen haben. Wahrscheinlich Kinder aus der Großstadt Glasgow. Es hat mich aber trotzdem gewundert, denn weite Teile Englands und Schottlands werden geprägt durch Schaf- und Viehzucht. Ständig habe ich entlang des Weges große Tierherden gesehen und mich gefragt: wer soll die alle essen…

Am späten Nachmittag habe ich dann den Stellplatz Nether Pollok Fields in Glasgow „bezogen“. Ein Stellplatz neben einem großen Park bzw. einer Sportstätte. Absolut ruhig und man kann zu Fuß in wenigen Minuten Geschäfte und Kneipen erreichen:


 

 

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