Mesa Verde Nationalpark – Colorado

Das ist jetzt aber wirklich der letzte Nationalpark! Vorerst  🙂

Mesa Verde NP (MVNP)

Auch der 2. Tag in Colorado hat zunächst einmal alles gehalten, was an Vorschuss-Lorbeeren in den Reiseführern zu lesen war: es war sonnig und trocken, somit haben wir schon 2 der 300 Sonnentage erleben dürfen. Es folgen also noch 298, aber so lange bleiben wir ja nicht  🙂

Der MVNP liegt ca. 50 km westlich der Stadt Durango und 420 km südlich von der Hauptstadt Denver. Zuerst haben wir das neue, für über 12 Mio. Dollar erbaute Visitor Center besucht. Es sieht wirklich chic aus und ist innen ganz modern

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Der Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 2.100 und 2.600 Meter. Fährt man vom Highway 160 zum NP hoch, empfindet man die hügelige Landschaft mit vielen grünen Büschen und Bäumen wie eine Augenweide. Er ist einer der beliebtesten Nationalparks der USA und zieht wegen seiner malerischen Canyons und Berge sowie den mehr als 1.500 Jahre alten Pueblo-Ruinen alljährlich große Touristenscharen an.

Leider haben Waldbrände im hinteren Teil des NP große Teile der Wälder vernichtet und man sieht nur kahle, abgebrannte Baumstämme. Ein Buschbrand hat im Jahre 2000 bis dahin unbekannte historische Indianersiedlungen freigelegt. Das Feuer entfernte nämlich auch die Vegetationsschicht, die mindestens ein Dutzend zuvor unbekannte indianische Siedlungen überdeckt hatte. Die Archäologen können damit ein ganz neues Verständnis vom Leben der Indianer damals gewinnen.

Schäden an den berühmten Ruinen indianischer Wohnhäuser und Höhlenwohnungen – die rund 800 Jahre alt sind – gab es nicht.

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Der letzte Waldbrand war 2007. Am Boden wachsen nun schon wieder Gräser, und – laut Ranger – man kann in 50 Jahren die ersten kleinen Bäume nachwachsen sehen… 🙂

Im Visitor Center haben wir eine Besichtigungs-Tour gebucht,  und zwar den Cliff Palace. Pro Person kostet das 4 US$, und das ist für eine Stunde Erklärung durch den Ranger und Eintauchen in die Welt der Anasazi, so heissen die Bewohner, die noch vor rund 800 Jahren hier gelebt haben, nicht viel.

Da die Besichtigung erst um 12 Uhr begann, haben wir vorher eine Wanderung über den Spruce Canyon Trail unternommen, ca. 4 km Rundweg

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Dieser wunderschöne Weg verlief überwiegend im Schatten und vorbei an einer großen Auswahl an blühenden Blumen und verschiedenen Gräsern

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Am Nachmittag sind wir dann vom NP direkt zur Stadt Cortez gefahren, um die hinteren Bremsbeläge am PKW erneuern zu lassen. Auch so was muss sein, insbesondere im Hinblick auf die vielen Berge, die noch vor uns liegen…

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