Methana

Methana ist eine Halbinsel am Ostzipfel der Peleponnes, also das, was man so als „Daumen“ von Peleponnes bezeichnet.

Im 19. Jahrhundert war Methana ein beliebter Kurort, der vor allem die wohlhabende Mittelschicht aus Athen und Piräus durch seine schwefelhaltigen Quellen anzog.

Aber lang, sehr lang ist es her… Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam auch Methana Mittel aus dem Marshallplan und restaurierte die Heilbäder Agios Nikolaos im Ostteil der kleinen Kurstadt. In den 1960er-Jahren wurde Methana wieder zu einem beliebten Kur- und Sommerort, und in den 1970er-Jahren wurde die Seepromenade modernisiert. Ab 1990 begann langsam der Abschwung. Methana hatte es verpasst, sich der Zeit anzupassen und neue Angebote im Tourismus zu schaffen. Die hauptsächlich ältere Kundschaft, die zu Kuren kam, sorgte für ein negatives Image, dass Methana nur für alte Leute geeignet sei. Auch wurden die Heilbäder nicht modernisiert.

Und das sieht man noch heute. Das Kurbad ist nicht mehr zu gebrauchen

und viele Hotels (siehe Fotos oben), Kneipen und Läden haben schon länger geschlossen und werden dem Verfall preisgegeben.

Das finden wir sehr schade, denn Methana ist eigentlich eine schöne Insel und der Hauptort auch. Es gibt noch einige Hotels, die im Sommer geöffnet sind. Aber nun ist die Saison vorüber und die Hotels sind alle geschlossen. Ein paar Restaurants und Cafés sind noch offen, ebenso ein paar wenige Privatquartiere, und vereinzelt liegen noch ein paar sonnenhungrige Urlauber am Strand.

Nach einem Spaziergang verlassen wir Methana in Richtung Poros….

 

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