Mit Lucy und Helmut auf Wanderung

11.10.2018: Heute stand eine Wanderung auf dem Programm. 

Im Südwesten von Teneriffa bei der Stadt Adeje befindet sich der Barranco del Infierno (Höllenschlucht), der zu den spektakulärsten Barrancos der Insel zählt und daher ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Archäologische Funde belegen, dass schon die Guanchen – das sind die Ureinwohner Teneriffas – in dieser Gegend gelebt haben. Später nutzten dann die spanischen Siedler das Wasser der Schlucht, kanalisierten es und leiteten es zu den näher am Meer liegenden Ortschaften. Außerdem schufen sie terrassenförmige Gärten an den Steilhängen, um diese landwirtschaftlich nutzen zu können.

Der Wanderweg ist hin und zurück 6,3 Kilometer lang und der maximale Höhenunterschied beträgt 200 Meter, wodurch der Schwierigkeitsgrad der Wanderung eher gering ist. Man schafft es gut in 3 Stunden. 

Die Höllenschlucht zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Flora und Fauna aus, am Ende der Schlucht erreicht man darüber hinaus einen kleinen Wasserfall, der aus etwa 80 Metern in die Tiefe fällt und dessen Wassermenge abhängig von der Jahreszeit stark schwankt. Der Wasserfall und der sich daran anschließende Bach sollen das einzige fließende Gewässer auf Teneriffa sein, das ganzjährig Wasser führt.

Da 2016 eine Besucherin durch Steinschlag tödlich verunglückte, muss man nun Helme tragen, wenn man die Wanderung durchführen will. Hier sieht man Helmut bei der Helm-Probe…

Man sollte unbedingt am frühen Vormittag diese Tour machen, denn dann gibt es überwiegend Schatten. Ab Mittag scheint die Sonne gnadenlos in den Barranco und die Wanderung ist erheblich mehr vom Schweiss gekennzeichnet 🙂

 

 

 

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