Monte Aguirre

Die feuchte Luft der Passatwinde hüllt das Anaga-Gebirge gern in dichten Nebel, darum zählt es zu den grünsten Gegenden der Insel. Mehrere Wanderwege führen durch das Gebiet, in dem sich ausgedehnte Lorbeerwälder erstrecken.

Hier befinden sich Gebiete, die unter besonderen Schutz gestellt wurden: die integralen Naturschutzgebiete von „El Pijaral“ und „Monte de Aguirre“.

Wir waren heute rund um dem Monte Aguirre unterwegs. Kurz hinter „Cruz del Carmen“ ging es immer abwärts, zumeist durch Lorbeerwälder. Die Wälder in diesem Gebiet stehen unter starkem Naturschutz. Obwohl diese Wälder vor 20 Millionen Jahren einen Großteil Nordafrikas und Südeuropas bedeckten, sind sie heute praktisch ausgestorben und in dieser Form nur noch auf Teneriffa zu finden.

Der Lorbeerwald besteht unter anderem aus Lorbeerbäumen, Flechten, Sanguinen, Heidekraut, Weiden und Mokkane. Weinberg, Faya und wilde Orangenbäume sind weitere immergrüne Arten, die in diesen Wäldern zu finden sind. Das schwierige Gelände in den Bergen des Ananga-Gebirges führt dazu, dass diese magisch aussehenden Wälder nur von wenigen Besuchern aufgesucht werden. Für unsere heutige Wanderung brauchten wir eine Genehmigung, denn nur max. 20 Besucher werden pro Tag geduldet. Kontrolliert hat uns aber niemand. 

Im Lorbeerwald finden wir mehrere Wassergalerien, die zur Barranco de Vega hin zusammenlaufen. Die Aussicht von einigen Punkten ist spektakulär, denn man kann den Tahodio-Staudamm, den Hafen von Santa Cruz de Tenerife und, wenn die Wolken es erlauben, den Teide sehen, den höchsten Berg Spaniens mit seinen 3.718 m. Heute hatten wir Glück. 

Glück hatten wir auch deshalb, weil es schon einige Zeit vorher nicht geregnet hat. Die Wege waren also trocken. Andernfalls – hätte es also vorher geregnet – wären die Wege glitschig und aus unserer Sicht unpassierbar gewesen. 

Für die Tour brauchten wird knapp 3 Stunden und nicht wie oben bei Komoot angegeben, eine Zeit von 1:19 Stunden.

Nach der Wanderung sind wir ins Restaurant „Casa Tomas“ gefahren und haben dort hervorragend gegessen. Guter Landwein, gute Speisen, guter Service. Einziger Nachteil: alles Tische waren belegt und es war sehr laut….

 

 

Print Friendly, PDF & Email

2 Kommentare

  1. Der Weg ging sehr steil bergab, das war schon sehr anstrengend und genauso steil ging es bergauf ‼️
    Manchmal auch sehr schmal und bei jedem Schritt musste man auf den Weg schauen.
    Toller alter Wald☘️
    Sehr angenehme Wanderfreunde
    Chico hat super mitgehalten
    Essen war sehr sehr gut, gute Preis/Leistung ❣️

  2. Danke fuer die schoenen Aufnahmen und den informativen Text.
    Leider ist es hier nasskalt und keine Sonne!
    Wir
    Wollten deswegen morgen nach Garmisch fahren, da es hier Sonne gibt.
    Faellt leider aus div. Gründen leider flach.
    Ich hoffe auf naechstes Jahr.
    Beste Gruesse an ALLE!
    Waldemar und Anita

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.