MSC Kreuzfahrt Tag 20 = Rio de Janeiro

Die Metropole Rio de Janeiro liegt eingebettet in eine wunderschöne Landschaft mit vorgelagerten Inseln und Traumstränden. Wahrzeichen der Stadt sind der stets pulsierende Strand Copacabana und der Zuckerhut, der der Stadt ihre unverkennliche Silhouette verleiht. Gegenüber auf dem Hügel Corcovado steht die weltberühmte Christusstatue. Historische Kirchen und Denkmäler konkurrieren hier mit moderner Architektur. Typische traditionelle Straßenmärkte finden sich neben modernsten Einkaufszentren. Eine Fahrt mit der Gondel auf den über 700 m hohen Zuckerhut bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
Sehenswürdigkeiten: Kathedrale Metropolitana, Teatro Municipal, Stadtpalast Paco Imperial, Historisches Nationalmuseum, Zuckerhut, Christusstatue.

Nun sind wir in Río de Janeiro angekommen. Rio. Endlich sind wir in Rio. Endlich Zuckerhut, Christus-Statue und die Schönen an der Copacabana. Rio ist die Metropole, die gerne mit New York und Tokio in einem Atemzug genannt wird.

Bereits um 6 Uhr klingelte der Wecker. Das Schiff war bereits mit der Einfahrt in den Hafen beschäftigt und wir konnten erste Fotos machen

Leider verzögerte sich das Verlassen des Schiffes, da die Zollbehörde die Genehmigung dazu erst einmal nicht erteilte. Erst mit 2 Stunden Verspätung ging los…

Zuerst fuhren wir mit dem Bus zum Zuckerhut, wobei „fuhren“ nicht der richtige Ausdruck war: aufgrund des chaotischen Straßenverkehrs sind wir mehr geschlichen statt gefahren. Der Vorteil der Langsamkeit war aber, dass wir uns sehr gut in der Gegend umschauen konnten. So wurden wir vom Reiseleiter auf die Kanonenkugelbäume aufmerksam gemacht

Endlich am Fuße des Zuckerhuts angekommen, ging es mit zwei Gondeln hoch. Von oben war die Aussicht überwältigend. Auf dem nächsten Foto sieht man uns 🙂 und links unten die Copacabana…

Oben angekommen, trafen wir „alte“ Bekannte. Zunächst den Jack mit seinen Eltern, die keinen Land-Ausflug über MSC gebucht hatten, sondern mit dem Taxi unterwegs waren. Und Jack hatte mehr Augen für das Eis als für die traumhafte Aussicht:

Und unsere Canasta-Spieler trafen wir auch hier:

Auf dem Weg von einer Gondel zur anderen konnten wir einige für uns unbekannte Pflanzen bewundern:

Dann ging es mit dem Bus weiter zu den Stränden der Copacabana. Es war schade, dass der Bus dort nicht angehalten hat. Wegen verspäteter Abreise und durch die Verkehrssituation war der Zeitplan scheinbar aus den Fugen geraten. So konnten wir nur Fotos aus dem fahrenden Bus machen:

Wir fuhren also weiter zur Talstation der Christus-Figur. Diese Statue gehört zu den 7 Weltwunder der Moderne. Es ist das absolute Wahrzeichen der Stadt Rio de Janeiro. An der Talstation angekommen, wechselten wir in eine Zahnradbahn, die uns zu der Figur nach oben bringen sollte

Ja, richtig gelesen: sollte!!! Die Bahn blieb nach wenigen Minuten mitten im Urwald stehen und fuhr rückwärts zurück zur Talstation. Stromausfall! Nichts ging mehr. Also alle aussteigen. Schwere Enttäuschung und erst mal Ratlosigkeit beim Reiseleiter.

Den Christus konnten wir nur aus der Ferne sehen 🙁

Man muss auf dem vorstehenden Foto schon genau hinsehen, um die Christus-Figur zu erkennen…Wir stiegen wieder in unseren Tourbus und fuhren als Ersatz zum Maracana-Stadion. Aber nur von außen zu betrachten… Man sieht nur Beton

Und dann zum Samba-Drom. Aber nur vorbei gefahren. Ausserhalb der Karnevalszeit ist das Samba-Drom eine Ansammlung von Zuschauer-Tribühnen, einige hundert Meter lang, wo man ebenfalls nur Beton und Gerüste sieht.

Somit beides – Maracana-Stadion und Samba-Drom – öde, langweilig…Zurück zum Schiff. Dort zuerst das Verkaufsbüro aufgesucht, dass für die Reservierungen zuständig ist. Wegen der großen Enttäuschung kräftig Luft abgelassen. Oder wie man im Schwabenländle sagt: Rauch reingelassen 🙂

Ergebnis: 50% der Kosten der Tour werden uns erstattet. Das ist zwar nett, entspricht aber nicht dem Wert unserer Enttäuschung. Der ist in Euro nicht zu bemessen…

Aber letzten Abend gab es dann noch einmal eine Tanz-Show-Einlage von Ida und Luis, die sich damit von uns verabschiedeten. Die beiden haben uns in den drei Wochen „bewegungstechnisch“ begleitet, und zwar beim Streching, Aerobic und bei den Tanzkursen…

Und auch die Theater-Leute gaben beim letzten Auftritt noch einmal eine perfekte Show:

Der Tag in Rio – auf den wir uns besonders freuten – war also verkorkst. Wir sind aber in unserer Auffassung bestätigt worden, keine organisierten Landausflüge in der Gruppe zu machen:

  • man muss ständig warten, denn 50 meist ältere Leute brauchen Zeit zum Ein- und Aussteigen
  • vor uns im Bus saß ein Gast, der eine schwere Erkältung hatte und ständig unangenehm hustete
  • man kann nicht selbst entscheiden, wenn etwas schief geht und ist immer gebunden, in der Gruppe zu bleiben

Rio hätten wir auch auf eigene Faust erkunden können, wie uns Anna und Cor vorgemacht haben. Wenn man am Hafen ankommt und das Schiff verlässt, stehen immer Taxen bereit, mit denen man individuell seinen Tag planen kann. Und das wäre auch noch preisgünstiger gewesen, als über MSC zu buchen….

Aber trotz der vorgenannten Enttäuschungen lassen wir uns nicht entmutigen und freuen uns auf den nächsten und – leider – letzten Tag an Bord der Seaview…

 

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