MSC Kreuzfahrt Tag 21 = Santos

Santos ist eine der ältesten Städte Brasiliens und war schon jeher ein wichtiges Zentrum der brasilianischen Wirtschaft. Vor allem durch den Export von Kaffee wuchs der Hafen von Santos über die Jahre zum größten in Südamerika. Heutzutage werden hier 50% der Im- und Exporte Brasiliens abgefertigt. Im 1. Halbjahr 2019 wurden nach vorläufigen Ergebnissen 627 000 Tonnen Kaffee im Warenwert von 1,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Umgerechnet auf die Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren waren das knapp 17,5 klassische 500-Gramm-Packungen Kaffee pro Kopf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des Kaffees am 1. Oktober 2019 weiter mitteilt, stieg die importierte Menge an geröstetem und ungeröstetem Kaffee gegenüber dem 1. Halbjahr 2018 um 2,9 %. Hauptlieferländer von Kaffee waren Brasilien mit 201 000 Tonnen, gefolgt von Vietnam mit 139 000 Tonnen und Honduras mit 65 000 Tonnen.

Santos hat einen sieben Kilometer langen Strand, der von wunderschönen Gärten abgetrennt wird. Sie sind weltweit die größten ihrer Art. Santos ist auch ein offizieller Badekurort.

Heute gegen 7 Uhr hat unser Schiff den Hafen von Santos erreicht. Es regnete „Cats and dogs“, wie man in England sagt. Nach dem Frühstück haben wir das Schiff verlassen und sind zu unserem Hotel gefahren.

Gegen Mittag hörte es auf zu regnen und wir konnten die Stadt erkunden. Erstes Ziel war das Café-Museum. Ein wirklich schönes Gebäude in dem sich früher einmal die Kaffee-Börse befand.Der Strand ist hier 7 km lang und mehr als 100 m breit. Leider ist es bewölkt und daher sind die Fotos vom Vormittag nicht sehr schön geworden

In Santos haben wir uns sehr sicher gefühlt. Daher haben wir einen Bummel durch die historische Innenstadt gewagt und sind am Pelé-Museum vorbei gekommen…

…aber auch an Häuserzeilen, wo Sträucher und Pflanzen aus den Fassaden und Dächern ranken:

Für die Fahrten durch die große Stadt haben wir den Taxi-Diensst von Uber in Anspruch genommen. Über die App funktioniert das Bestellen eines Fahrzeuges kinderleicht. Der Vorteil: in wenigen Minuten war ein Fahrzeug zur Stelle. In der App sieht man das Kennzeichen und den Fahrzeugtyp und wie viele Fahrten der Fahrer mit welcher Bewertung gemacht hat. Man wird nicht „über´s Ohr gehauen“. Die Abrechnung erfolgt über Kreditkarte und der Fahrer kassiert nicht. Daher ist er auch daran interessiert, die kürzeste Strecke zu fahren. Angeblich fahren in Santos mehr Fahrzeuge für Uber als es offizielle Taxis und sonstige PKW gibt… Und Uber in Deutschland? Da gibt es nur Probleme und Verbote…

Am Abend haben wir ein Restaurant aufgesucht, das wir Maria und Alexandre empfohlen bekommen haben. Sie wohnen in Santos und kennen sich bestens aus. Das Restaurant liegt auf einem Berg und von dort aus ist der Blick auf die Stadt und die Strände grandios. Genau wie der Caipirinha und die Fischplatte

Zurück vom Restaurant konnten wir auf der Terrasse des Hotels noch einen „Caipiroschka“ probieren und beobachten, wie das gegenüberliegende Hotel in bunten Farben angestrahlt wurde. Darüber hinaus fand eine Art Generalprobe für ein Musikspektakel statt, das am darauf folgenden Tag stattfinden sollte

Am nächsten Morgen haben wir bei schönstem Sonnenschein noch einen Spaziergang am Strand gemacht

und sind danach – mit einem Uberfahrzeug – zum Flughafen von Sáo Paulo gefahren. Nach 10 Stunden Flug sind wir in Madrid angekommen, dann nochmal 3 weitere Stunden, um auf Teneriffa anzukommen 🙂

 

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