Norddeich = windig und kalt :-(

Vom Südseecamp aus sind wir am 24.07.2020 nach Norddeich gefahren. Leider hat uns der Sturm- und Kälteteufel erwischt: Windstärken bis zu 80 km/h und tagsüber max. 16 Grad „Wärme“. Erst am vorletzten Tag wurde das Wetter besser und ich konnte eine Radtour nach Greetsiel machen.

 

Um es vorweg zu sagen: für Uschi und mich eignen sich weder Nordsee noch Ostsee. Hier gibt es viele „Hot-Spots“ und ganz viele Urlauber „rammeln“ dorthin. Dabei sind die Preise hoch, es muss Kurtaxe bezahlt werden und der Service lässt vielerorts zu wünschen übrig. 

Zu den für uns vorgenannten Negativ-Punkten kommen Sturm und Kälte dazu und noch folgendes:

  1. an der Robben-Aufzucht-Station in Norddeich hätten wir 2 bis 2,5 Stunden an der Kasse anstehen müssen
  2. das Ocean-Wave (Wellenbad) war schon am Ankunftstag ausgebucht bis 02.08.2020
  3. am Sandstrand vor dem „Haus der Gäste“ waren so viele Menschen, dass man den Abstand von 1,5 m nicht einhalten konnte 

Ein weiterer Punkt für uns als Ausschluss-Kriterium ist: wenn man einmal das glasklare Meerwasser von Teneriffa kennt, dann will man in die braune Meeresbrühe der Nord- oder Ostsee nicht einmal mit dem dicken Zeh hinein.

Aber für Melina war der Aufenthalt auf dem Nordsee-Camp eine tolle Sache. Sie konnte sich auf dem Gelände frei bewegen, es gibt mehrere Spielplätze und für die Kinder jeden Morgen und jeden Abend eine Beschäftigung im „Kindertreff“. Außerdem hat sie viele Spielkameraden kennen gelernt und war ständig unterwegs. Und wegen Melina sind wir ja schließlich auch auf diesem Campingplatz gelandet. Aber ohne Enkelkinder würden wir nicht wieder hierher kommen.

Ganz gut meinte der Wettergott es mit uns am Abreisetag, da gingen die Temperaturen auf 31 Grad hoch und auf dem Weg nach Holland machten wir nochmal einen kleinen Zwischenstopp in Greetsiel, ein sehr schönes altes Hafendorf… 

 

   

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2 Kommentare

  1. Lindas fotos, Melina esta bonita e feliz na compania dos avós.
    Aproveitem cada minuto desta viagem…

  2. Sehr schönes und informatives Reisetagebuch. War ja zu erwarten, dass die deutschen Küstenorte in der Corona-Ferienzeit überlaufen sind. Trotzdem schade für alle Reiselustigen. Nur gut, dass die Kinder sich in allen Lagen zu helfen wissen. Sie gehen so oft mit gutem Beispiel voran, doch folgen wir ihnen zu selten. Jedenfalls hat Melina obedrauf noch ihren Friseur gefunden. Sie kann nun sogar mit einem super schicken Haarschnitt nach Hause fahren.
    Schon das ist mehr als ‚Nichts‘ …
    (Reinhard, 1.8.2020)

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