Olivenöl

Ein gutes Olivenöl weist mehrere Geschmacksnuancen auf. Hauptsächlich schmeckt es zunächst nach der Olivenfrucht, die je nach Öl grün oder reif schmeckt. Des weiteren schmeckt ein gutes Öl auch nach grünem Aroma, so bezeichnet man den Geschmack von Blättern, Kräutern oder Gras. Olivenöl kann auch etwas bitter beziehungsweise leicht scharf oder süßlich schmecken.

Finger weg von sauer, essig-ähnlich, moderig, muffig oder metallisch schmeckenden Ölen, denn das sind Zeichen schlechter Qualität. Keinesfalls sollte man Öle mit schmutzigem Bodensatz oder ranzigem Geschmack verwenden.

Wenn man Olivenöl richtig probieren will, muss man auf einige Dinge achten. Das Olivenöl sollte Zimmertemperatur haben. Man gibt ein wenig Öl in ein Schnapsglas und schwenkt es, damit sich das Öl im Glas verteilt. Zuerst riecht man ausgiebig, dann verteilt man es zuerst auf der gesamten Zunge und kauen es gegebenenfalls, damit alle Geschmackszonen auf der Zunge erreicht werden. Bevor ein anderes Öl probiert wird, sollte man den Geschmack zuerst mit Weißbrot und Wasser neutralisieren.

Quelle: https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/fette/olivenoel
Olivenöl…
  • ist gut für Herz und Gefäße:
    Mit fast 80 Prozent ungesättigten Fettsäuren hat Olivenöl nachweislich sowohl auf den Cholesterinspiegel als auch auf den Blutdruck eine günstige Wirkung
  • senkt das Diabetes Risiko:
    Studien haben gezeigt, dass seltener an Diabetes erkrankt, wer regelmäßig Olivenöl verwendet. Als Hauptgrund für diesen positiven Effekt nennen Experten ebenfalls die wertvollen essentiellen Fettsäuren.
  • darf erhitzt werden:
    Auch wenn viele es anders gelernt haben: Olivenöl kann man zum Braten relativ hoch erhitzen. Nur wenn es beginnt zu rauchen, wird es kritisch beziehungsweise ungesund, weil es dann verbrennt und sich dabei giftige Stoffe bilden. Dann sollte es nicht mehr gebraucht werden
  • kann schlank machen:
    Fett als Schlankmacher? Bei Olivenöl kann das klappen: Die ungesättigten Fettsäuren sowie ein hoher Gehalt an Phenolen darin kurbeln nämlich die Fettverbrennung an.
  • lässt sich sparsam einsetzen:
    Wer Kalorien sparen möchte und dabei gesund genießen möchte, kann zum Braten die Pfanne einfach dünn mit Olivenöl auspinseln.
  • eignet sich zum Backen:
    Im Mittelmeerraum nimmt man Olivenöl nicht nur für herzhaftes Gebäck wie Pizza, Focaccia oder Brot – das „flüssige Gold“ kommt auch bei Kuchen- und Keksteigen zum Einsatz.
  • enthält kein Cholesterin:
    Im Gegensatz zu Butter und auch zu manchen Margarine-Arten ist Olivenöl absolut frei von Cholesterin und damit von Haus aus perfekt als Vorbeugung gegen Arteriosklerose sowie Herz- und Kreislaufkrankheiten.
  • kann ranzig werden, daher dunkel und kühl lagern

Allerdings sollte man sich auch mit dem Beitrag vom Zentrum der Gesundheit beschäftigen. Die Autorin Carina Rehberg beschreibt u. a., wie man gutes Olivenöl erkennt:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/olivenoel-uebersicht/olivenoel-qualitaet

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