Ormesby und Fountain Abbey

Als wir heute aufgestanden sind, nieselte es leicht. Der Himmel war stark bewölkt. Unsere Fahrt ging zu erst nach Ormesby.

Das Herrenhaus von Ormesby wurde von der Pennyman-Familie etwa um 1600 erworben. In der Glanzzeit war das Grundstück etwa 1.200 Hektar groß.

Das Anwesen wechselte mehrmals den Besitzer. Im 18. Jahrhundert wurde von den neuen Besitzern das Gebäude erweitert. Die letzte Eigentümerin lebte dort bis Mitte der 80er. Schon vorher wurde das Haus dem National Trust übergeben, denn die Eigentümerfamilie hatte keine Nachkommen. Das Grundstück ist aber nun nur noch 80 Hektar groß, denn die vorherigen Besitzer brauchten Geld und verkauften viele Grundstücke. 

Noch heute wird auf dem Gelände der Farm-Betrieb aufrecht erhalten. Es ist also eine „working Farm“.

Danach nahmen wir unsere Fahrt in Richtung Fountain-Abbey auf. Fountains Abbey ist die Ruine eines Zisterzienserklosters im englischen North Yorkshire und ist heute Teil einer großen Parkanlage. Das Kloster wurde 1132 gegründet und bestand bis 1539, als es im Zuge der Klosterauflösungen von Heinrich VIII. aufgelöst wurde. Obgleich in Teilen eine Ruine, ist Fountains Abbey eine der größten und besterhaltenen Zisterzienseranlagen in England.

Im wunderschön angelegten Park kann man viele Stunden verbringen. Alleine schon die Zufahrt war imposant. Wir fuhren etwa 1 Kilometer von der Hauptstraße bis zum Parkplatz. Zu sehen ist auch eine ehemalige Getreide-Mühle, die aber nicht mehr in Betrieb ist. Dafür wird Strom aus Wasserkraft erzeugt, der in das Stromnetz des Anwesens einfließt.

Am frühen Abend sind wir dann zum Restaurant „Boatsmans Rest“ gefahren und wurden vom Besitzer freundlich begrüßt und können die Nacht auf seinem Parkplatz verbringen.

 

 

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