Palm Springs und Indian Canyons

Palm Springs liegt etwa 180 südöstlich von Los Angeles.

Die indianischen Ur-Einwohner von Palm Springs gehörten dem Agua-Caliente-Stamm an. Die Spanier nannten den Ort «la palma de la mano de Dios» (spanisch für „Die Handfläche Gottes“). Und da es hier unzählig viele heiße Wasser-Quellen gibt, war der Name schnell gefunden: Palm Spings.

Seit den 1960er Jahren hat Palm Springs den Ruf, eine Erholungsstätte für die amerikanische High Society zu sein. Große Stars wie Ava Gardner, Frank Sinatra, Bob Hope und Bing Crosby  haben in dieser Zeit Häuser in Palm Springs gebaut bzw. gekauft. Dieser Umstand trug der Stadt den Ruf als Ort ein, in dem sich die Stars erholen. Heute ist Palm Springs ein beliebter Ort für Senioren im Winter. Aber wer glaubt, dass hier nur Rentner leben, der täuscht sich. Die Stadt hat fast 50.000 Einwohner und alle Altersgruppen sind gleichmäßig verteilt.

Auf dem Campground Caliente Springs – wo es auch viele Mobilheime gibt – scheint die Saison schon zu Ende zu sein. Es sind viele Stellplätze frei und vor vielen Mobilheimen steht kein PKW, was ein Zeichen dafür ist, dass sie nicht bewohnt sind.

Die Innenstadt von Palm Springs ist aber noch sehr gut „gefüllt“. Am frühen Nachmittag sind die Restaurants und Shops sehr gut besucht. Am Abend – jeden Donnerstag findet eine Art Stadtfest statt – ist die Hauptstraße gesperrt. Kunst-Handwerk, Souvenier-Shops, Imbiss-Buden und Live-Musik ziehen tausende von Besucher an.

Hauptattraktion von Palm Springs sind mehrere idyllische Canyons direkt am Rande der Stadt auf dem Gebiet der Agua Caliente Indian Reservation. Den Indianern gehört ein ca. 125 Quadratkilometer großes Gebiet, welches etwa ein Fünftel der Stadtfläche von Palm Springs einnimmt.

Die Bäche, die von den schneebedeckten Bergen der San Jacinto Mountains gespeist werden, verwandeln diese Täler ganzjährig in einen blühenden und Schatten spendenden Garten Eden, in dem sich viele Pflanzen- und Tierarten heimisch fühlen.

Am Eingang der Agua Caliente Indian Reservation bezahlt man am „Toll Gate“ den Eintritt von 7 US$ (für Seniors, sonst 9 US$) und erhält dann eine kleine Informationsbroschüre und Karte, auf der sämtliche Wanderwege farbig eingezeichnet sind.

Wir waren schon gegen 8 Uhr am Morgen dort und sind bei angenehmen Temperaturen auf den Murry-Trail gewandert, und zwar bis zum Ende, wo es einen kleinen Wasserfall gibt, der sich „Seven-Sisters-Waterfall“ nennt. Danach haben wir noch den kleinen Andreas-Trail angehangen und waren dann gegen 12 Uhr, als es merklich wärmer wurde, fertig. In den Indian Canyons gibt es noch weitere Wanderwege. Dei Öffnungszeiten sind: täglich vom 1.10. bis zum 04.07., in der übrigen Zeit nur freitags bis sonntags, jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr.

 

 

Und hier noch weitere Bilder von den Indian Canyons:

 

 

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