Petaluma 2 und 3. Tag (Kalifornien)

Gesten, also Samstag, konnten wir den Tag hauptsächlich mit Faulenzen verbringen, dazu noch unsere übliche Walking-Einheit und ein Besuch auf einem kleinen Farmer-Market und ein Bummel durch die Innenstadt von Petaluma. Zwischendurch kam mal ein kleiner Schauer, aber wirklich nichts dramatisches.

Heute strahlte die Sonne wieder bereits vom frühen Morgen bis zum Abend. Daher haben wir einen Ausflug zum Point Reyes National Seashore unternommen

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Die Point Reyes National Seashore ist ein großer Nationalpark, etwa 30 km westlich von Petaluma und 55 Kilometer nördlich von San Francisco.

Eigentlich eine sehr gefährliche Gegend, denn genau hier treffen zwei Erdplatten zusammen, die man San Andreas Graben oder auch San Andreas Verwerfung nennt. Wir sind im absoluten Erdbeben-Gebiet…

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Dieser Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsziel für fast 2 Millionen Besucher pro Jahr. Ein großes Gebiet, in dem es viele Wanderwege (Trails) gibt. Und da der typische Amerikaner ohnehin nur die Trails durchwandert, die 0,2 Meilen lang sind, also immerhin rd. 300 Meter, sind wir auf den längeren Trails so gut wie alleine.

Wir sind den Wittenberg- und Meadow-Trail gelaufen, rund 6 Mailen lang (knapp 10 km). Das ist ja von der Länge her keine Distanz, die uns schockiert. Aber hier muss man hinzufügen, dass man ca. 500 Höhenmeter überbrücken muss. Und das ist für die eine oder andere 55-jährige schon eine Strecke, wo man kleinere Pausen einlegen muss 🙂

Dafür wird man mit traumhaften Ausblicken belohnt, wenn man oben angekommen ist

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Im Ort Point Reyes Station war heute Feuerwehrfest.

Wir hatten den Eindruck, dass die ganze Gegend auf den Beinen war. Ein großer Spaß, nicht nur für kleine Kinder

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Dann wurde unsere Aufmerksamkeit auf einen Ford aus dem Jahre 1929 gelenkt

Zum Abschluss des Tages sind wir dann nochmals in den Biergarten von der Lagunitas Brauerei eingekehrt. Einerseits gibt es dort hervorragendes Bier, andererseits war heute dort Musik zu hören aus den 1920/1930, und zwar Swing-Kompositionen mit langsamen bis mäßig schnellem Tempo, dargeboten von Ain’t Misbehavin‘ Band

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Wir haben uns gewundert: der Biergarten war brechend voll, zu 95 % mit jungen Leuten. Die hätte ich musikalisch eher in Richtung „Rock-Pop“ eingeordnet. Aber auf Nachfrage meinte mein junger Tischnachbar, dass der die Musik sehr gut findet. Und die anderen scheinbar auch…

Und was wir auch gesehen haben: ein Tisch weiter bestellen drei junge Mädels Bier. Die Kellnerin kontrollierte daraufhin zuerst, ob das Mindestalter von 21 Jahren erreicht war und lies sich irgendwelche Ausweise/Führerscheine zeigen…

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