Playa de Abama

Es ist in der Tat kein Schreibfehler: Das Hotel und der Strand nennen sich tatsächlich „Abama“ und nicht „Obama“, obwohl zur Eröffnung des Hotels vor einigen Jahren ein amerikanischer Ex-Präsident zur Eröffnung anwesend war: Bill Clinton.

Beim diesem Hotel handelt es sich um ein Mitglied der Ritz-Carlton-Gruppe, eine Hotelkette, die weltweit Luxus-Hotels betreibt.

Das in imposantem Rot gehaltene Gebäude sieht von weitem eher langweilig aus. Schaut man es sich aber genauer an, dann erkennt man an der Architektur als Nachempfinden eines spanischen Dorfes, das  am Berghang liegt.

Die Grundstücke in der Gegend sind teilweise recht unwegsam, es sind zwar viele vorhanden, aber natürliche Sandstrände sind absolute Mangelware. Daher hat das Hotel alles passend gemacht: in einer kleinen, von Felsen umgebenen Bucht wurde von Afrika gelber Sand für den Strand aufgeschüttet.

An normalen Tagen schimmert das Meerwasser in Blau- und Türkistönen und durch einen vorgebauten Wellenbrecher ist das Meer glatt und auch für Kinder wunderbar zum Baden geeignet. Man wähnt sich eher in der Karibik als am stürmischen Atlantik

 

Gestern – in den frühen Abendstunden – war es leicht dunstig durch die Nachwirkungen des abklingenden Calimas. Calima nennt man den heißen Wind, der von Afrika zu den Kanarischen Inseln weht. Der kommt 3-4 mal pro Jahr. Dann wird es sehr heiß, wie eben in den letzten Tagen mit 35 Grad. Es dauert jeweils etwa 3-4 Tage, dann pegeln sich die Temperaturen bei 25-27 Grad ein. Das ist dann normal für Teneriffa…

Nun zurück zum Strand: der liegt unterhalb des Hotels und ist nicht ganz einfach zu erreichen. Parkplätze gibt es vor der Bucht keine. Doch auch dieses Problem haben die Hotelbetreiber perfekt gelöst. Entweder geht man vom Hotelparkplatz über eine Serpentinenstraße zu Fuß ca. 10 Minuten bis zum Strand, oder die Hotelgäste fahren mit einem kleinen Zug zum Traumstrand hinab. Weil wir wie Hotelgäste aussahen, hat uns der Zugführer mit zum Strand und auch wieder zurück gefahren:

Auch wer nicht im Hotel wohnt, darf sein Handtuch am Strand ausbreiten: Spaniens Strände sind alle öffentlich zugänglich.  Und die Anstrengung über den Fußweg lohnt sich auf jeden Fall: eine Reise in die Karibik wäre zweifelsohne aufwendiger 🙂

 

 

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