Prag – Die goldene Stadt

Wir sind nun in Prag. Hier waren wir noch nie. Ein Fehler, wie wir schnell feststellten. Mit unserem Wohnmobil sind wir auf den Campingplatz Caravan Park Prag, auf eine Insel in der Moldau.

Nach dem wir unseren Platz eingenommen haben, sind wir mit dem Rad in die Innenstadt gefahren. Nur wenige Meter vom Campingplatz entfernt nehmen wir die kleine Personenfähre, die uns auf die andere Moldauseite bringt.

Die erste Überraschung: der öffentliche Nahverkehr im gesamten Stadtgebiet ist für Personen ab 65 Jahre kostenlos. Zwischen 60 und 65 Jahre zahlt man nur die Hälfte des regulären Fahrpreises.

Die nächste Überraschung: Wir sehen bereits am Ufer historischer Bürgerhäuser, mit kunstvoll bemalten Fassaden, sowie zahlreiche Brücken, die die Moldau überqueren. Am linken Moldauufer reihen sich Restaurants-Schiffe und Cafés wie Perlen an einer Kette aneinander.

Viele Menschen sind unterwegs. Überwiegend junge Menschen. Unzählige Schulklassen mit ihren Lehrern. Zahlreiche Touristengruppen werden von Stadtführern in vielen Sprachen über die Stadt informiert. Corona? In Prag nicht…

Unsere Fahrt geht weiter in die Innenstadt. Wenzelsplatz, Rathausplatz. Alles traumhaft schön. Wir sind erschlagen von der Vielfalt der Gebäude. Gotik und Barock prägen das Stadtbild. 

Weiter ging es zur Burg. Nach der Sicherheitskontrolle -ähnlich wie am Flughafen – durften wir mit dem Fahrrad und mit unserem Hund auf das Burggelände. Die Besichtigung des Außengeländes ist kostenlos. Wir haben für den nächsten Tag Eintrittskarten für die Innenbereiche gekauft. Die kosten 125 Kronen = 5 EUR.

Gegen 19 Uhr waren wir wieder zurück und ließen uns müde in die Campingstühle fallen und uns vor der untergehende Sonne bescheinen….

 

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