La Palma Tag 9 – Puntagorda

Heute haben wir den Norden der Insel bereist, wenn man so will eine Wanderung mit dem Auto 🙂 . Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, die Küste von Roques de Los Gallos bis Costa de Franceses anzusehen, aber leider war kurz vor dem Ziel die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Außerdem regnete es und die Sicht betrug nur weniger als 100 Meter.


 

Also sind wir zurück gefahren, zunächst bis Puntagorda.

Puntagorda befindet sich im Nordwesten La Palmas. Die Gemeinde ist geprägt von landwirtschaftlichem Gemüseanbau, artenreicher Vegetation und einer Vielzahl von Mandel- und Orangenbäumen. Das Dorf Puntagorda ist Verwaltungszentrum in einer leicht abschüssigen Gegend auf etwa 700 Metern über Meeresspiegel. Das Klima ist im Sommer trocken und sonnig, im Winter gibt es viele Niederschläge. Aber heute gab es in Puntagorda keinen Regen. Man merkt aber die Höhe von rund 700 m, denn ohne Pulli oder Jacke sollte man das Haus nicht verlassen.

Zuletzt sprach ich noch mit einem Freund über die Cochinellen. Wikipedia sagt: Die Cochenille (Dactylopius coccus) ist eine Insektenart, die ursprünglich in Zentral- und Südamerika als Pathogen an Opuntien vorkommt. Aus den weiblichen Tieren wird der Farbstoff Karmin gewonnen, dessen Hauptbestandteil die Karminsäure ist.

Zufällig sah ich heute einen Kaktus, hier sagt man „Penkas“ dazu, auf dem ganz viele Cochinellen angesiedelt waren

Ich habe mal eine Laus zerdrückt und der rote Farbstoff kam sofort zum Vorschein:

Auch wenn Teneriffa die „Insel des ewigen Frühlings“ genannt wird, auch hier auf La Palma blühen zu jeder Jahreszeit viele Pflanzen, wie nachfolgend gut zu sehen ist.

 

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