Red Rock Canyon – Las Vegas

Wer glaubt, Las Vegas hat nur Hotels und Casinos zu bieten, der irrt:

Eine halbe Stunde westlich vom Strip liegt der Red Rock Canyon inmitten der Hochwüste.  Er verdankt seinen Namen dem Kalkstein, den farbenfrohen und versteinerten Dünen des rot-weiß-gelben Aztec-Sandsteins des mittleren Jura. Er ging aus einem 400 Millionen Jahre alten Meeresbett hervor. 1990 wurde das gesamte Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier leben viele Tiere, wie Esel, Pferde, Schildkröten, in freier Natur.

 

Durch den ca. 330 km² großen Red Rock Canyon führt eine 21 km lange mautpflichtige Panoramastraße (PKW mit 2 Personen = 7 US$), die nur als Einbahnstraße befahrbar ist und an der mehrere Picknickplätze und Aussichtspunkte liegen. Wir mit unserem Nationalpark-Jahrespass brauchten keinen Eintritt zahlen. Der Red Rock Canyon ist neben dem Hoover-Staudamm (im Südosten von Las Vegas) und dem Valley of Fire (im Nordosten von Las Vegas) ein weiteres beliebtes Tagesausflugsziel für Besucher von Las Vegas, das vom Highway 159 erreichbar ist.

Das Wetter hatte sich gestern abgekühlt, 15 Grad C zeigte das Thermometer an. Der höchste Punkt ist der La Madre Mountain, 2.485 m. Es zogen dunkle Wolken auf und es regnete leicht. Schade, denn es gibt hier viele Wanderwege.

Das Visitor-Center ist enorm groß. Die Informations-Broschüren über den Streckenverlauf, Parkplätze, Angaben über die Entfernung sowie Höhenmeter und Schwierigkeitsgrad der Wanderwege sind perfekt.

 

 

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