Romería de Adeje 2017 – Erntedankfest

Den Abschluss des 16-tägigen Stadtfestes in Adeje bildet die Romería


Ursprünglich bezeichnet die Romería eine Pilgerwanderung. Das Wort “Romería” lässt sich vom griechischen Wort “romero” abwandeln, was so viel bedeutet wie “der nach Rom reisende”. Es ist ein katholisches Fest, das eine Art der religiösen Reise beschreibt, wobei es sich nicht immer zwangsläufig um eine Pilgerwanderung handeln muss. Im Fall von Adeje beschreibt die Romería eine religiöse Feier zu Ehren der Heiligen Nuestras Señora la Virgen de la Encarnación, die den Bauern in der Gegend bei der Ernte geholfen haben soll. Kurz gefasst, eine Romería hier auf Teneriffa ist ein traditionelles und religiöses Erntedankfest.

Hier ein Bild der Nuestras Señora la Virgen de la Encarnación:



Und weil es ein Erntedankfest ist, werden auch kräftige Bullen von den Karren gespannt, auf denen Fleisch gegrillt und Wein gelagert wird. Fleisch und Wein werden dann an die Zuschauer verteilt:

Die Karren und die Straßen sind bunt geschmückt und die Teilnehmer zeigen sich in ihren landestypischen und traditionellen Trachten. Auch der Kleine ist schon festlich angezogen:

Natürlich darf Musik nicht fehlen. Jede der rund 20 Gruppen hat eine musikalische Unterstützung, meist Gitarren und Timples, und die anderen Vereinsmitglieder tanzen dazu auf der Straße

Am Ende des Umzuges wird die Heiligenfigur wieder zur Kirche zurück gebracht und die einzelnen Gruppen feiern bis tief in den nächsten Morgen. Dabei macht sich um das Wetter keiner Sorgen, denn jetzt, wo ich den Beitrag schreibe, sind es draussen 35 Grad 🙂

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