Royal Edinburgh Military Tattoo

Am Abend besuchten Hartmut und ich das Militärmusik-Festival Royal Edinbrugh Military Tattoo 2019. Um es vorweg zu sagen: es war riesig, unglaublich, magisch… Wir waren total begeistert

Die Karten haben wir schon Wochen vorher bestellt, denn die Eintritts-Karten sind regelmäßig ausverkauft. Das Festival findet jedes Jahr im August statt. Montags bis samstags finden sich jeweils 8.700 Besucher vor dem Schloss ein, um die Show der über 1.000 Teilnehmer zu bewundern. Schon etwa 1,5 Stunden vor Beginn strömten die Besucher zu ihren Sitzplätzen. Es gab kaum nennenswerte Wartezeiten. Die Innenstadt von Edinburgh wurde nicht nur von den Besuchern dieses Festivals in Beschlag genommen, sondern auch von den Besuchern des Fringe-Festivals. Das ist das größte Kultur-Festival der Welt und zieht in 3 Wochen mehr als 2 Millionen Besucher an. 

Es ist keine kommerzielle Veranstaltung. In den 4 Wochen werden 217.000 Karten verkauft und der Reinerlös kommt sozialen Einrichtungen zugute.

Das Wort Tattoo kommt übrigens nicht von der Körperbemalung her, sondern findet seinen Ursprung Jahrhunderte zurück im Schottischen Dialekt und bezeichnet die Trommler in den Musikgruppen.

In diesem Jahr waren Bands vertreten aus Nigeria, China, Trinidad and Tabago, Frankreich, Neuseeland, Deutschland, England, Irland und natürlich aus Schottland. Die Zuschauer kamen aus aller Welt. Zum Beispiel: China, Japan, USA, aus dem Baltikum, Scandinavien, Südamerika, Polen, Rumänien, und ganz viele Länder mehr.

Das Spektakel dauerte 2 Stunden und war bestens organisiert. Der gesamte Ablauf klappt wie am Schnürchen.

Die Farben änderten sich ständig, die Burg wurden ebenfalls in vielen Farben angestrahlt und die einzelnen Bands wurden von Tänzern oder Sängern begleitet. Auch die Uniformen waren bunt und wie bei einem Kostümfestival. Man könnte von einem „Sambadrom“ sprechen, wo die Bands auftraten. Das ganze wurde noch von Böllerschüssen und Feuerwerksraketen begleitet.

Höhepunkt war dann das Finale, als alle Musiker und Tänzer gemeinsam musizierten und natürlich die National-Hymen von England und Schottland spielten. Dazu konnte man noch ein großes Feuerwerk bewundern.

 

 

Hier noch Videos, die ich mit meinem Handy aufgenommen habe:

 

 

 

 

 

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