San Diego – La Jolla

Die Stadt San Diego gefällt uns immer besser. Und das aus mehrfacher Hinsicht:

  • Es ist zunächst das Klima. Wir haben Temperaturen um die 21 bis 23 Grad, überwiegend sonnig, manchmal eine Wolke, aber die stört nicht. Und nachts haben wir 17 bis 18 Grad. Man braucht also keine Heizung und kann wunderbar schlafen…
  • Die Strände sind einfach klasse. Es gibt breite und lange Strände mit feinem Sand, oder felsige Ufer, oder Steilküsten, die für Surfer ein Paradies sind. Außerdem: der Pazifik ist glasklar…
  • Es gibt viel zu sehen und viel zu unternehmen in dieser Stadt. Klar, in einer Stadt mit 1,3 Mio. Einwohner ist immer was los. Der Zoo, die vielen Parks, Sea-World, und die Innenstadt mit ihrer 4. und 5. Ave ziehen am Abend magisch die Besucher an. Und wer behauptet, dass Düsseldorf die längste Theke der Welt hat, der sollte bitte mal nach San Diego kommen…

Gestern haben wir gemeinsam – also mit Biggi und Klaus – den Stadtteil La Jolla besucht. La Jolla wird aus dem Spanischen abgeleitet und heißt:  Juwel. Und Juwelen gibt es hier jede Menge. Exklusive Juweliere bieten alles an, was „Frau“ sich wünscht. Da ein Wachmann nicht reicht, stehen hier auch gerne mal zwei private „Polizisten“ vor der Türe. Aber auch andere Luxus-Läden ziehen die Kunden an. Man kann das gut an den Autos erkennen, die auf der Straße parken: Porsche, Mercedes, Ferrari, Lotus usw. Das gute ist: bei Starbucks kostet der einfache Kaffee 1,75 US$, wie in anderen Städten auch 🙂

Der Mount Soledad ist ein Wahrzeichen der Stadt San Diego. Ganz oben steht ein riesiges Kreuz, schon seit 1913. Es wurde mehrfach restauriert. Ende der 80er-Jahre wurde es zu einer Gedenkstätte für im Krieg gefallenen Soldaten. Vom Korea-Krieg über Vietnam- bis zum Iraq- und Afganisthan-Krieg findet man hier Gedenk-Plaketten der Soldaten und Soldatinnen, die ihr Leben lassen mussten. Die Angehörigen können – gegen eine kleine Geldspende – ihre schmerzlich vermissten Familienmitglieder oder auch Freunde durch eine kleine Tafel in Erinnerung behalten. Zur Zeit sind rd. 6.800 kleine Tafeln an den Mauern befestigt. Weil es weiteren „Bedarf“ gibt hat man nun zusätzlichen Platz für 2.500 weitere Gedenk-Tafeln geschaffen.

Von diesem Berg bzw. dieser Gedenkstätte hat man einen tollen 360 Grad-Rundum-Blick auf San Diego.

Unten am Strand wartete die nächste Überraschung auf uns. Am „The Children´s Pool Beach“ haben über 200 Seehunde seit einigen Jahren den Strand für sich eingenommen und ziehen hier – zwischen Dezember und Mai – ihre Jungen groß. So viele Seehunde haben wir in freier Natur noch nie gesehen. Wenn ich genau überlege, dann haben wir noch nie einen Seehund in freier Wildbahn gesehen 🙂

Uschi hatte auch direkt ein Lieblings-Seehund-Baby entdeckt und hätte es gerne mit auf Wohnmobil-Tour genommen:

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Der kleine war der große Star bei den Besuchern des Strandes. Scheinbar wußte er, dass er fotografiert wurde und hat sich demnach verhalten: er putze sich, kratzte sich am Ohr, hielt eine Pfote hoch und machte andere Mätzchen…

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