Schon sieben Wochen auf Teneriffa…

Nun bin ich seit dem 25.09.2015 auf Teneriffa und diese 7 Wochen kann man durchaus als „turbulent“ bezeichnen.

Direkt nach der Ankunft wurde klar, dass wir uns von unseren Mitbewohnern trennen müssen, die über ein Jahr lang unser Haus gehütet und für die  Gartenpflege zuständig waren: die Judith hatte sich bei einem Unfall mit ihrem Roller den Fuß gebrochen. Leider so schlimm, dass sie auch nach 2 Monaten kaum gehen und sich nur mit einem Rollstuhl innerhalb der Wohnung bewegen konnte. Gartenarbeit war daher gar nicht möglich.

Daher habe ich die Gartenarbeit wieder übernommen und 10 cbm Picón anliefern lassen, um die Stellen im Garten aufzufüllen, die über die Jahre recht dünn geworden sind. Als „Picón“ bezeichnet man auf den Kanarischen Inseln die gemahlene Lava, die man in verschiedenen Farben und Größen kaufen kann. Picón speichert das Wasser im Boden und kann hervorragend für die Garten-Gestaltung eingesetzt werden:

Die Temperaturen waren mit rund 35 Grad noch recht hoch, so dass Schwitzen unvermeidbar war 🙂

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Anfang Oktober fand wieder das Stadtfest in Adeje statt und dauerte bis 18.10.2015

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Zum Programm gehörten ganz viele Veranstaltungen, von denen ich mir zwei Konzerte ausgesucht habe:

das Musik-Orchester der Stadt Adeje feierte sein 90-jähriges Bestehen mit einem Konzert, zu dem auch das Musik-Orchester der Stadt Agaete/Gran Canaria eingeladen worden war:

Musik-Orchester Agaete/Gran Canaria
Musik-Orchester Agaete/Gran Canaria
Der Bürgermeister von Adeje überreichte Geschenke an beide Orchester
Der Bürgermeister von Adeje überreichte Geschenke an beide Orchester
Musik-Orchester Adeje/Teneriffa
Musik-Orchester Adeje/Teneriffa

Dann am Abend besuchte ich ein Rock-Konzert der Gruppe Fito y Fitipaldis, die beim überwiegend jungen Publikum – aber auch bei den Besuchern in meinem Alter – für Begeisterung sorgte und die ca. 10.000 Karteninhaber ordentlich „einheizten“:

Fito y Fitipaldis
Fito y Fitipaldis

Fito y Fitipaldis sind in Deutschland so gut wie unbekannt, in Spanien jedoch – so versicherten mir meine spanischen Freunde – kennt sie fast jeder.

Nach dem Stadtfest zogen ganz schwere Unwetter über die Kanarischen Inseln auf. Schuld war das Zusammentreffen von verschiedenen Wetterfronten: vom Westen zog eine Wolkenfront mit starken Stürmen auf, und vom Osten – also von Marokko – brachten die Wolken ebenfalls große Wassermengen mit sich und beide Wetterfronten entluden sich mit gewaltiger Kraft.

In der Stadt El Telde auf Gran Canaria waren die Auswirkungen besonders schlimm:

Die Region auf Teneriffa, in der unser Haus steht, ist weitgehend verschont geblieben und wir sind „mit einem blauen Auge“ davon gekommen. Nach dem der Regen aufhörte, mussten die Wege gefegt werden und das war alles:

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Und genau zu der Zeit, wo sich gewaltige Regenmengen nieder liessen, die Temperaturen auf 12 bis 15 Grad herunter fielen, und sich der Himmel ständig von blau nach grau und wieder zurück änderte, meldeten sich Anna und Thomas Gerber als Kaufinteressenten für unser Haus:

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Die beiden haben einen dreiwöchigen Aufenthalt genutzt, sich Immobilien anzusehen und die Insel kennen zu lernen. Letztlich sind sie jedoch nach einigen Besuchen auf unser Haus zurück gekommen und wir konnten uns einigen und einen Kaufvertrag abschließen. Übergabe soll bis Ende März 2016 sein. So, wie ich die beiden in längeren Gesprächen kennen gelernt habe, habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass sie zu unserem Haus passen.

Für Uschi und mich bedeutet das: Koffer packen und Abschied von Taucho nehmen, was aber für uns nicht zwangsweise Abschied von Teneriffa bedeutet 🙂

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Ein Kommentar

  1. wir freuen uns, dass auch ihr glück hattet, eure wohnung dieses jahr zu verkaufen. jetzt hoffen wir, dass ihr viel näher zu uns zieht. dann können wir öfter zusammen kochen und backen 🙂

    liebe grüsse von birgit und john

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