Seattle – Tag 2 – Rund um Lake Union

Rund um den Lake Union gibt es viel zu sehen. Zum Beispiel den Gas Works Park.

Das 20 Hektar große Areal wurde 1906 angelegt, um eine Anlage zur Herstellung von Gas aus Kohle zu bauen – später aus Rohöl. Doch der billige Import von Erdgas in den 1950er Jahren machte die Anlage überflüssig.  Die Stadt erwarb das Gelände für einen Park im Jahre 1962. Aber erst 1975  wurde der Park für die Öffentlichkeit freigegeben. Direkt in der Nähe vom alten Kesselhaus stehen nun Tische, Möglichkeiten zum Grillen, und – bei Amerikanern sehr beliebt – man kann Holzscheite im Feuerring verbrennen. Da kommt die Lagerfeuer-Mentalität voll durch. Das ehemalige Kompressor Gebäude ist heute ein Kinderspielparadies und bietet ein Labyrinth von bunt bemalten Maschinen.

Auf einem Sonntags-Markt wurden die verschiedensten Dinge angeboten: Möbel, Schmuck, Kleidung und vieles mehr. Verschiedene Food-Trucks versorgten die Besucher mit Leckereien.

Danach begaben wir uns auf der Suche nach dem Grab von Jimi Hendrix. Im Iwanowski-Reiseführer war als Standort der Greenwood Cementery angegeben, der sich direkt am Volunteer-Park befindet.

Das ist leider falsch. Statt Jimi Hendrix fanden wir das Grab von Bruce Lee. Jimi Hendrix ist im Vorort Rendon begraben, ca. 30 km entfernt vom Volunteer-Park.

Auf der Rückfahrt zum Stellplatz konnte wir wieder den Mount Rainer fotografieren. Sieht der nicht toll aus?

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Dann noch ein Wort zum Stellplatz: wir haben 2 Nächte auf dem Trailer Inns RV Park gestanden, im Vorort Bellevue. Uns reizte die Nähe zu Seattle, nur 15 Minuten entfernt.

Trailer Inns ist kein Campground, sondern eine Art Parkplatz. Schmale Stellflächen aus Asphalt. Rechts und links neben dem Wohnmobil noch ca. 1,5 m Platz. Durch die unmittelbare Lage am Interstate 405 (Autobahn) ist es sehr, sehr laut. Das Internet ist extrem langsam, manchmal funktionierte es gar nicht. Der Abfluss vom Nachbarplatz war verstopft. Das Grauwasser lief über den Asphalt. Es stank fürchterlich. Es gab um 18 Uhr bereits niemanden mehr im Office. Niemand kümmerte sich. Auch an der Notruf-Nummer war niemand zu erreichen. Und das für 45 US$ pro Nacht.   Jeder Parkplatz bei Home Depot ist besser (Home Depot in USA ist so etwas wie Obi-Baumarkt in Deutschland).

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