Seattle (Washington) Tag 1

Seattle ist die größte Stadt im Bundesstaat Washington mit rund 635.000 Einwohner.

Sie trägt die Beinamen The Emerald City („Die Smaragdstadt“), was eine Anspielung auf das viele Grün im Stadtgebiet ist, und Rain City – obwohl der Niederschlag geringer ist als in vielen anderen amerikanischen Städten, z B. in New York City oder in San Antonio/Texas.

Viele große Firmen haben sich in Seattle angesiedelt, z. B. die Firma Boeing, größter Hersteller von  Flugzeugen, die wir gestern besucht haben. Allerdings wurde die Zentrale von Boeing vor einigen Jahren nach Chicago verlegt, weil dort die Steuern günstiger sind. In einem Vorort von Seattle, in Redmond, ist der Firmensitz von Microsoft, und Amazon ist ebenfalls in Seattle beheimatet.

Aber auch Starbucks, mein Lieblings-Geschäft in Sachen Kaffee, ist hier zu Hause

Starbucks-Logo

Seattle wird neben Bergen und Hügeln vom Wasser dominiert. Innerhalb der Stadt befinden sich mehrere Seen, wie etwa der Lake Washington und der Lake Union, die mit Kanälen verbunden sind. Über 40% des Stadtgebietes von Seattle ist Wasser.

Die Skyline von Seattle am blaugrün schillernden Puget Sound – ein weiterer Hinweis, warum Seattle The Emerald City genannt wird – präsentiert sich am eindrucksvollsten im Sonnenlicht von den vielen Hafen-Piers aus. Spiegelndes Glas, futuristische Formen und farbenfrohe historische Gebäude leuchten um die Wette.

Unsere erste Anlaufstelle war das Seattle Center. Es wurde für die Weltausstellung 1962 angelegt. Die 184 Meter hohe Space Needle (= Weltraum-Nadel) bietet unvergleichliche Ausblicke von ihrer Aussichtsplattform und hat zwei Dreh-Restaurants.

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Aber es ist Wochenende, die Sonne scheint und es ist warm. Also sind viele Menschen unterwegs und auf mehr als 2 Stunden Wartezeit zum Erklimmen des Turms haben wir keine Lust.

Direkt neben der „Nadel“ befindet sich das erst 2012 eröffnete Chihuly Garden and Glass Museum.

Chihuly

Das Museum besteht aus einem Garten und einem Gewächshaus. Überall – ob drinnen oder draußen – sind wunderschöne Glas-Exponate zu bewundern. Übergroß und in tollen Farben

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Zu Fuss machten wir uns auf den Weg zum Hafengebiet mit seinen vielen Piers, dass bei den Seattle-Besuchern ebenfalls sehr beliebt ist. Große Wiesen mit grandiosem Blick auf die Bucht, Skulpturen, Springbrunnen und Sitz-Bänke laden zum Verweilen ein.

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Etwas weiter, am Pier 66, sahen wir viele – nicht nur junge – Menschen in sehr lustigen Kostümen. Es waren Teilnehmer der Steampunk-Convention, die gerade eine Pause machten

steampunk

Sofort sprachen wir zwei sehr hübsch kostümierte Teilnehmer an und fragte, was denn los sei. Sie erklärten uns etwas vom Hintergrund der Steam-Punker und luden uns zum gemeinsamen Foto ein

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Nach dem vierstündigen Fußmarsch – fast ohne Pause – sind wir zum Stellplatz zurück gefahren. Auf einer Brücke konnten wir einen Blick auf den Mount Rainer werfen, ein Blick, der uns fast umgehauen hat.

Zunächst zu der Brücke selbst: es ist die größte schwimmende Brücke der Welt, fast 2.500 m lang. Ein interessantes Video kann man hier sehen:

Der Mount Rainer ist fast 90 km von der Brücke entfernt. Es war ein traumhafter Blick, der Berg ist Schnee bedeckt und glänzte im Sonnenlicht. Leider zeigt sich auf dem Foto, dass die Linse vom Fotoapparat verschmutzt ist. Den Fotoapparat müssen wir vorerst außer Betrieb stellen, da die Verschmutzung sich auf einer innen liegenden Linse befindet und von uns nicht gereinigt werden kann.

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