Sequoia NP – Kalifornien

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Die große Attraktion dieses Nationalparks ist der Riesenwald von Mammutbäumen. Hier gibt es nicht die höchsten Bäume, aber die dicksten.

Der größte Baum der Welt ist der General Sherman Tree. Der Baum selbst ist um die 2.500 Jahre alt und 84 Meter hoch. Er hat einen Umfang von 31,3 m am Boden und ein Volumen von 1.487 qm. In Brettern ausgedrückt könnte man damit eine Strecke von 190 km mit Planken von 2,5 cm x 30 cm Stärke belegen. Bis zum ersten Ast hätte ein 13-stöckiges Gebäude unter ihm Platz:

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Der Baum ist so hoch und so groß, dass man ihn auf einem Foto nicht abbilden kann.

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Man hat aus einem Baum eine Scheibe herausgeschnitten und nachvollziehen können, dass dieser Baum rund 2.300 Jahre alt ist und etwa 80 Brände überstanden hat. Die einzelnen Jahresringe sind noch sehr gut zu erkennen:

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Einige Bäume sind stark angekohlt, aber Brände machen den Mammutbäume nicht sehr schnell zu schaffen:

  • 1. Waldbrände „reinigen“ den Boden von Konkurrenzpflanzen.
  • 2.Durch Hitzeeinfluss öffnen sich die Zapfen der Sequoias, sodass die Samen auf den Boden fallen
  • 3. Die nach Bränden verbleibende Asche schafft einen Nährboden für die abgeworfenen Samen.
  • 4. Sequoias können trotz großer Hitze- und Brandeinwirkung noch weiter überleben.

Wir sind den Congress-Trail gelaufen, ca. 3,2 km lang, den man gut in 1,5 Stunden schaffen kann. Die Anzahl der Mammutbäume, die man dort sieht, ist gewaltig.

Und dann noch: hier habe ich nun endlich meinen „Livetime-Pass“ für 10 US$ bekommen. Nun kann ich bis zum Lebensende sämtliche Nationalparks der USA kostenlos besuchen und weitere Vergünstigungen in Anspruch nehmen:

ATB senior-pass 07

 

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