Sibiu – Hermannstadt

Sibiu hat ca. 150.000 Einwohner. Die Zahl der Deutschen hat nach 1989 stark abgenommen und beträgt heute nur noch ca. 2.000.

Sibiu war 2007 Europäische Kulturhauptstadt. Die drei zentralen Altstadt-Plätze sollen zu den schönsten architektonischen Ensembles im Land gehören. Allerdings habe ich Sibiu schnell verlassen, weil an diesem Wochenende eine Rally stattfindet und ich in dem ganzen  Gewusel den Krach und den Gestank von Abgasen nicht ertragen wollte. Zuvor konnte ich den Markt aufsuchen, auf dem Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Käse angeboten wird. Es gibt sehr viele Marktstände und die Präsentation ist ganz überwiegend eine Augenweide…

Ich habe es vorgezogen, mich für die nächsten 2-3 Tage auf dem Campingplatz Camping de Oude Wilg einzuquartieren. Der Ort „Carta“ liegt östlich von Sibiu und am „Eingang“ der Transfăgărășan Hochstraße, die ich in den nächsten Tagen befahren möchte. Aber dazu später mehr.

Auf dem nachfolgenden Foto kann man gut erkennen, was typisch für rumänische Dörfer zu sein scheint:

Die Häuser der Dörfer liegen fast immer direkt an der Durchgangsstraße. Hinter den Häusern haben die Bewohner ihre Nutzgärten angelegt. Weil es rechts und links der Straße nur jeweils eine Häuserzeile gibt, sind die Dörfer kilometerlang. Selbst das kleine Dorf Carta erstreckt sich so über etwas mehr als 2 Kilometer. Vor den Häusern gibt es meist eine kleine Rasenfläche. Und noch davor ein Abwasserkanal für das Regenwasser. Für die anderen Abwässer hat jedes Haus eine Sickergrube. Anschluss an ein Kanalsystem gibt es in den Dörfern nicht.

Bemerkenswert:  Das Ortseingangsschild von Carta ist in deutscher Sprache mehr als doppelt so groß. Auf Deutsch heißt der Ort: Kerz…

 

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