Sissinghurst´s Castle

Wach werden, aufstehen und Sonnenschein. So muss es sein… 🙂

Parkplatz vom Pub „The Checkers“ in Potters Bar

Eigentlich wollte ich heute zuerst die „Rainham Hall“ vor den Toren von London besuchen. Doch dann passierte es: an einem Autobahnkreuz die falsch abgebogen, dann musste ich gut 12 Meilen (ca. 18 km) Umweg fahren. Aber es kam noch schlimmer: Ich habe mich bei der Eingabe der Koordinaten verschrieben und landete dann ganz woanders. Dann habe ich zwar den Weg zur Rainham Hall gefunden, es liegt aber mitten in einem Ort und keine Aussicht auf einen Parkplatz.

Etwa 2 Stunden für nix herum kutschiert…. 🙁 🙁 🙁

Total genervt bin ich dann weiter gefahren, und zwar zum Sissinghurst´s Castle. Die Ruhe und die Natur hat mich dann wieder entschädigt….


 

Sissinghurst Castle ist ein historischer Landsitz in der Grafschaft Kent, etwa 40 Kilometer südwestlich von Canterbury. Berühmt geworden ist der Garten, der ab 1930 von Vita Sackville-West und ihrem Mann Harold Nicolson angelegt und in dieser Form erhalten wurde. Heute ist Sissinghurst im Besitz des National Trust.

In der Beschreibung steht: „Die für die Öffentlichkeit zugängliche Anlage zählt mit mehr als 160.000 zahlenden Besuchern jährlich zu einer der beliebtesten Gartenanlagen der Welt.“ Das kann ich nicht nachvollziehen, denn ich habe auf meiner Reise viele schönere Gärten gesehen. Die Gartenanlage hier ist ok, aber nicht so korrekt angelegt, wie man es von einem Englischen Garten erwartet. Ich erinnere nur an Hidcote Manor and Garden

Die Wohnanlage besteht aus fünf einzeln stehenden Gebäuden: Dem Haupthaus, der langen Bibliothek, dem (Doppel-)Turm, dem South Cottage sowie dem Priest’s House.

Der Doppel-Turm ist einer der ältesten Bestandteile des Anwesens. Eine Holzwendeltreppe führt auf die oberen Etagen, in die sich Vita Sackville-West zum Lesen und Arbeiten zurückzog. Von der Aussichtsplattform auf dem Turm gibt es einen Blick auf das gesamte Anwesen, bei gutem Wetter bis nach Canterbury.

Der Turm ist aus Backstein und war der Eingang zum Ehrenhof des Umbaus aus den 1560er Jahren. Auf vier Stockwerken befinden sich seitlich vertiefte Treppentürme, was der Architektur ein „außergewöhnlich schlankes und elegantes“ Erscheinungsbild verleiht.

Der Turm war das Heiligtum von Vita. Ihr Arbeitszimmer war für alle außer ihren Hunden und einer kleinen Anzahl von Gästen unzugänglich.

 

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares