St. Davis



 

St. Davis ist die westlichste Stadt von Wales. Zunächst waren wir kurz vor St. Davis an einem sehr schönen und langen Strand, der keinen feinen Sand hatte, sondern enorm große Kieselsteine. Der Strand nennt sich Newgale Beach. Ich habe mich nach den Steinen erkundigt. Sie wurden vor ca. 10 Jahren dort angefahren um die Küste zu schützen. Das Meer und die Wellen haben insbesondere im Spätherbst eine enorme Kraft, so dass zu befürchten ist, dass der Damm weg gespült wird. Mit den schweren Kieselsteinen kann das nicht passieren. Unvorstellbar, welche Menge an LKW-Ladungen hier angefahren wurden:

 


Als wir gegen Mittag ankamen, war die Flut noch auf ihrem Höhepunkt. So sieht der Strand bei Ebbe aus:

Danach sind wir zur Stadt St. Davis gefahren. Man sagt, es ist die kleinste Stadt von Wales und sie besteht eigentlich nur aus 4 Straßen. Imposant ist die Kathedrale:



Das heutige Kirchenbauwerk geht zum größten Teil auf das 12. Jahrhundert zurück. Der Ort und auch die Kathedrale liegen in einem hügeligen Gebiet. Bei dem „Kaiserwetter“, wie es gestern war, machte das Fotografieren richtig Spaß.


Nun müssen wir Wales verlassen und treten die Rückreise nach England an. Wir haben uns wieder für die Nacht einen Stellplatz auf einer Farm ausgesucht, der 12 GBP kostet. Er hat alles was das Herz eines WoMo-Fahrers begehrt und ist riesig groß. Zu unserem Stellplatz gehört eine Wiese die ca. 15 x 15 Meter groß ist. Ich habe in dem Buch vom Caravan-Club gelesen, dass die Stellplätze mindestens 6 Meter auseinander liegen müssen. Angeblich, damit im Falle eines Brandes das Feuer nicht auf die Nachbarn übergreifen kann.

Bisher waren alle Farm-Stellplätze absolut ok. Es lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall, Mitglied im Caravan-Club zu werden.

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