St. Petersburger Kammerorchester

Gestern habe ich das Konzert des Sankt Petersburger Kammerorchesters besucht, das im Konzertsaal der „Cajacanarias“ stattfand. Cajacanarias ist vergleichbar mit einer Stadtsparkasse in Deutschland. Man sieht, wo das Geld steckt: ein schöner Konzertsaal für fast 400 Zuschauer und wirklich gemütlichen Sesseln. 

Das kleine Programmheft verrät: 

Das Sankt Petersburger Kammerorchester wurde 1990 von Musikern des renommierten Rimsky-Korsakov-Konservatoriums in Sankt Petersburg gegründet. Es ist zweifellos einer der wichtigsten musikalischen Botschafter seines Landes. Das Orchester spiegelt eindrucksvoll die musikalische Begabung und den hohen musikalischen Bildungsstand seiner Stadt wider. Ein breites Repertoire, das vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik reicht, hat es unter der Leitung des charismatischen Dirigenten Juri Gilbo seit 1998 zu einem der gefragtesten Kammerensembles in Europa gemacht.

Dank seiner Virtuosität und seines außergewöhnlichen Klangs arbeitet das Orchester regelmäßig mit weltbekannten Solisten in den wichtigsten europäischen Konzertsälen und bei zahlreichen internationalen Festivals zusammen, unter anderem mit: Mstislav Rostropovich, Nigel Kennedy, Vadim Repin, Mikis Theodorakis, Igor Oistrach, Mischa Maisky, Sir James Galway, Giora Feidman, Sharon Kam, Sergei Nakariakov, Gabor Boldoczki, Andrei Gavrilov, Elena Bashkirova und David Garrett.

Die 14 Orchestermitglieder (+ Dirigent) zeigten eindrucksvoll, welche musikalische Vielfalt nur mit Streichinstrumenten erreicht wird. Die Zuschauer – besser gesagt: die Zuhörer – waren alle begeistert. Ich auch. Das Orchester spürte die Begeisterung und ging erst nach drei Zugaben von der Bühne… 

 

 

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