Start der Südost-Europa-Tour…

Nun sind Uschi und ich doppelt geimpft und die 14 Tage bis zum vollen Impfschutz sind auch vorbei. Also können wir die seit Monaten geplanten Reisen beginnen…

Der Wermutstropfen: seit etwa 10 Tagen steigen die Inzidenzen weltweit durch die Delta-Variante. Und dadurch, dass die jungen Menschen, also die Altersgruppe von 18 bis 29, wieder feiern und Party machen möchte…

Wir halten uns von Menschenmassen fern und starten unsere Reisen.

Uschi ist heute mit der Melina nach Teneriffa geflogen. Der Strand in Playa San Juan ist spärlich besucht und die Besucher sind ganz überwiegend vom Ort. Touristen sieht man selten.

Ich bin auch heute gestartet, und zwar mit dem Wohnmobil und habe zuerst meine Schwester und Schwager besucht, die ich rund 2 Jahre nicht mehr gesehen habe. Weiter ging es dann auf dem Weg zu Gabi und Hartmut zuerst nach Worms, dort bin ich auf einem kleinen Stellplatz unweit der Rheinpromenade.

In Worms waren Uschi und ich vor einigen Jahren und haben die Eisdiele Adami noch in guter Erinnerung:

Am Abend konnte ich einen kurzen Spaziergang an der Promenade machen:

In dieser Woche gab es ein dramatisches Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In der Eifel zum Beispiel stand nahezu jedes Dorf an Nims, Prüm und Kyll unter Wasser. Nims, Prüm und Kyll sind kleine Flüsse, die einen normalen Wasserstand von vielleicht 1 Meter haben, zum Teil nun auf 5 oder 8 Meter angewachsen sind. Als weitere betroffene Orte kann man Wuppertal und Hagen erwähnen, wobei es noch sehr viel mehr sind. Häuser wurden zerstört, Existenzen wurden zerstört, leider auch Menschenleben. Bislang sind über 150 Tote registriert worden. Es werden mehr werden. Das Ausmaß der Zerstörung ist erst zu erkennen, wenn die Wassermassen verschwunden und die betroffenen Gebiete wieder sicher zu betreten sind.

Quelle: ZDF.de
Bild-Quelle: ZDF.de

Es gibt keinen Strom und kein fließendes Trink-Wasser, die Telefon- und Internetleitungen sind zerstört, die Menschen im Ort Schuld, um diesen Ort beispielsweise zu nennen, leben im Ausnahmezustand, der Ort „sieht aus wie nach einem Tsunami“, sagen viele.Und es betrifft ganz viele andere Orte.

Auf den Fotos oben sieht man Fahrzeuge vom Roten Kreuz Bayern. Auf meiner Autobahnfahrt von Hannover über Neuss, Köln bis nach Worms sah ich immer wieder große Fahrzeug-Kolonnen vom Roten Kreuz, THW und von Feuerwehr-Verbänden, die aus ganz Deutschland zu den Katastrophen-Gebieten zusammen gezogen werden, um vor Ort zu helfen.      

 

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