Tagesausflug mit Freunden…

 

Wir sind mit unseren Freunden in den Norden gefahren, und zwar zuerst nach La Orotava. Dort gibt es zur Weihnachtszeit Krippenausstellungen, die sehenswert sind. Wir haben die Krippenausstellung auf der „Plaza de la constitución“ besucht, also eine Ausstellung im Freien

aber auch im Haus „Casa de la cultura“ die Ausstellung „Belén Hebreo“

Es ist eine Krippe im hebräischen Stil, die die israelitische Welt zur damaligen Zeit darstellt, sowie das Handwerk, die Arbeit auf den Feldern, in den Scheunen und Hütten, und auch die dort lebenden Menschen und die Tierwelt hervorhebt. Alles in Miniaturform, viele Figuren bewegen sich, und man kann nur ahnen, wieviel Arbeit dahinter gesteckt hat, um diese Krippendarstellung aufzubauen.

Das Wetter war recht gut, zwar zogen in Orotava mal für kurze Zeit Wolken auf, die aber schnell wieder verschwunden waren.

Dann ging es weiter nach Puerto de la Cruz…

Der Botanische Garten („Jardin Botanico“) in Puerto de la Cruz ist nicht nur eine Oase der Erholung, sondern vor allem eine faszinierende Pflanzen-Sammlung. Vom „Leberwurstbaum“ bis hin zur Strelitzie, oder auch „Teneriffa-Blume“ genannt, können Besucher Pflanzen bewundern, die normalerweise nicht in einer solchen Konzentration an ein und demselben Ort gedeihen. Der Jardin Botanico gilt als einer der schönsten Botanischen Gärten der Welt und ist mit rund 400.000 Besuchern jährlich eine der meistfrequentierten Sehenswürdigkeiten Teneriffas. Für einen Besuch des Botanischen Gartens sollte man sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen.

Im August 1788 wurde der Jardin Botanico als „Akklimatisierungsgarten“ von La Orotava geschaffen. Die Verordnung dazu gab König Carlos III. höchstpersönlich. Auf Teneriffa sollten die aus den Tropen stammenden Pflanzen laut dem Dekret an einem spanischen Ort zentral gesammelt werden. Das beste Klima für dieses Vorhaben wurde im Norden Teneriffas ausgemacht. Zur Kultivierung der Pflanzen wurde schließlich im Jahr 1790 der heute als Botanischer Garten bekannte „Jardin Botanico“ erbaut. Katalogisiert werden die zahlreichen Pflanzenarten seit Ende des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1983 wurde der Garten schließlich an die Autonome Regierung der Kanarischen Inseln übertragen. Diese wiederum gab die Verantwortung an das Zentrum für Agrarforschung und -technologie des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung weiter.

Vorhanden sind wunderschöne Pflanzen und Bäume, die aufgrund ihres Alters und ihrer Größe, der Seltenheit und ihres Ursprungs höchst interessant und bewundernswert sind. So steht beispielsweise ein sogenannter „Leberwurstbaum“ im Botanischen Garten. Seinem Namen wird das Gewächs vor allem im Sommer gerecht, wenn die Blüten als namengebende Gebilde vom Baum herab hängen.

Neben der besonderen Pflanzenschau für Touristen und Einheimische ist der Garten auch als wissenschaftliche Institution für den Anbau und Austausch von seltenen Pflanzen bekannt. Die Besichtigungsfläche mit verschiedenen Themen-Beeten und mehreren Teich-Anlagen beträgt inzwischen rund 20.000 Quadratmeter. Der Eintritt ist für  Touristen mit 3,50 EUR sicherlich erschwinglich. Residente bekommen einen Nachlass und zahlen 2 EUR. 

Den Tagesausflug beendeten wir im Restaurant „Casa Pedro“, wo wir schon öfters zu Gast waren und dort auf die  gewohnt gute  Küche trafen….

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4 Kommentare

  1. Hallo Walter und Uschi,
    eine tolle Tour habt ihr da organisiert .
    LG Annemie und Willi

  2. Hallo Anne und Hartmut, vielen Dank, der Botanische Garten ist immer ein Besuch wert… und einer meiner Freunde hat die App installiert…. Euch alles Gute und alle Liebe in 2022….

  3. Hallo Uschi und Walter !
    Wir waren schon 1991 im botanischen Garten. Von unserem Hotel war es nicht weit. Zur Bestimmung der Pflanzen war bestimmt die plantnet App hilfreich. Viele Grüße
    Anne u und Hartmut

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