Three Rivers – Kalifornien

Nun sind wir endlich in der Natur:


nach 333 km sind wir vor den Toren des Sequoia Nationalparks angekommen, und zwar in dem kleinen Dorf Three Rivers,  auf ca. 800 Höhenmeter. Das Dorf hat ca. 2.000 Einwohner.

Hier gibt es keine Polizei-Sirenen, keinen Krankenwagen den man hört, kein Gehupe, keine Geschäfte, keine Einkaufs-Zentren, kein gar nichts… nur Natur, Ruhe und Entspannung…

Wir stehen direkt am Fluss auf dem Campground Kaweah RV Resort, etwa 5 km vor dem Eingang zum Nationalpark. Und es ist warm: jetzt um 19 Uhr haben wir noch 28 Grad C. In der letzten Nacht hat es draußen auf 15 Grad abgekühlt. Im Wohnmobil war die kälteste Temperatur 18 Grad. Und das ist absolut ok…

Nach dem wir gestern in Los Angeles los gefahren sind, sind wir zunächst über ein Gebirge auf der Interstate 5 gefahren, dessen Namen ich leider nicht heraus finden konnte. Aber auf der Karte oben kann man es gut nachvollziehen.

Danach erreichten wir eine große Tal-Ebene und fuhren fast 200 km entlang an einem riesigen Weinanbau-Gebiet, hin und wieder unterbrochen von anderen Obst-Plantagen, wie Orangen, Kirschen, usw.

Wir haben noch nie so große Flächen gesehen, wo Wein angebaut wird. Unglaublich: für 200 km braucht man mit dem Wohnmobil ca. 2,5 Stunden. Und die gesamte Strecke fast nur Weinanbau…Wir sind dann rechts abgebogen in Richtung Sequoia-NP und sicher, dass weiter nördlich noch  mehr Wein abgebaut wird. Die Anbaugebiete von Mosel, Ahr und was es sonst noch in Deutschland gibt, sind dagegen im „Bonsai-Format“.

Die Interstate 5 haben wir verlassen und sind über die 99 und 65 weiter gefahren. Die Stadt Bakersfield mit rd. 350.000 Einwohner liegt mitten in dem Weinanbau-Gebiet.

Und was uns noch aufgefallen ist: hier gibt es ebenso riesige Rinderfarmen. So große und so viele haben wir sogar in Texas nicht gesehen.

Aber die Farmer haben auch hier mit der Wasserknappheit zu kämpfen. Wir sahen mehrere Plakate mit den Hinweisen:

„No water, no jobs“ oder „Fruits can grow where water flows“…

Jedenfalls stehen wir nun direkt am Fluss und der gibt – wenn man angelt – frische Forellen her, und Uschi hat sofort einen großen Kerl ausgenommen und für das nächste Abendessen präpariert…

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