Und plötzlich waren wir drin…

…und zwar ganz unverhofft in der Innenstadt von Austin/Texas, wo das „South by Southwest„-Festival vom 07. – 16.03.2014 stattfindet, oder kurz nur SXSW genannt…

Und wir mittendrin unter Abertausenden meist junger Menschen. Dabei hatten wir nur einen kurzen Innenstadt-Bummel geplant, denn von dem Festival wussten wir vorher gar nichts.

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Das South by Southwest (SXSW) vereint Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen vor allem in den Bereichen „Music, Film and Interactive“ in einem jährlich im März in Austin (Texas) stattfindenden großen Event. Die Veranstaltung geht mittlerweile insgesamt über 10 Tage. Das Festival wurde 1987 gegründet und ist an der Zahl seiner Bühnen gerechnet eines der größten der Welt.

Es kommen regelmäßig die bekannten Größen der Musikindustrie hierhin (2013: Dave Grohl, 2012: Bruce Springsteen, 2011: Bob Geldof, 2010: Smokey Robinson, 2009: Quincy Jones, 2008: Lou Reed, 2007: Pete Townshead, 2006: Neil Young). Bei SXSW spielen nicht wie sonst auf Festivals üblich eine begrenzte Anzahl Bands auf einigen Outdoor-Bühnen, sondern das Festival bietet über 2200 Künstler aus über 50 Ländern auf über 100 Bühnen in den besten Clubs im Herzen Austins. In diesem Jahr kommt u. a. Lady Gaga…

An einem Platz waren drei oder vier verschiedene, große Bühnen aufgebaut worden. Die Besucher standen rundherum um den ganzen Block Schlange, um zum Eingang zu gelangen.

Das Festival ist auch eine Art Kontaktbörse, wo Musiker sich vorstellen können oder für weitere Auftritte unter Vertrag genommen werden.

Ganz verrückt ging es auf der E 6th-Stret zu. Fast aus jedem Haus dran Musik auf die Straße. Oder die Musiker spielten auf der Straße. Überall in der Innenstadt waren Bühnen aufgebaut, entweder ganz im Freien oder in Zelten. Teilweise waren sogar die Dachflächen mit Bühnen bebaut und dort spielte die Musik.

Am Eingang eines Zeltes fragten wir nach, welcher Musiker als nächstes die Bühne betritt und wurden prompt zum Cocktail eingeladen. Dort trafen wir auch einen deutschen Besucher, der extra aus Berlin angereist war und sich dieses Event Jahr für Jahr nicht entgehen läßt.

Und überall gab es Food-Trucks, die für das leibliche Wohl sorgten. Fast die gesamte Innenstadt war abgesperrt. Ebenso die Rainey-Street, die komplett zu war. Dort fand in jedem Haus bzw. im Garten und auf den Terrassen eine Veranstaltung statt. Zum Beispiel wurde im „German Haus“  ein gemeinsames Essen mit Deutschen angeboten.

Natürlich treiben sich bei so vielen jungen Menschen auch so manche „Schmankerl“ herum, die besonders sehenswert sind oder gerade mit einem kleinen Schwein statt einem Hund an der Leine spazieren gehen 🙂

Leider wurde das Festival durch einen tragischen Unfall überschattet. Ein Autofahrer, der von der Polizei verfolgt wurde, raste in eine Menschenmenge. Zwei Menschen starben, rund 20 wurden verletzt.

Ganz zum Schluss sahen wir etwas, was wir so noch nie gesehen haben: eine Flugzeugstaffel stieß kleine „Wölkchen“ aus und hinterließ am Himmel eine Telefonnummer. Keine Ahnung von wem oder was, es sah aber ganz perfekt aus…

Die heutige Strecke von San Antonio nach Austin zum unserem Stellplatz war 135 km lang und in 2 Stunden gut zu schaffen:


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2 Kommentare

  1. „Unser Stellplatz“ in Austin war diesmal ein „LOWES“- das ist so was wie OBI- kein Fullhookup aber dafür sehr gute WIFI Verbindung !
    HIHI 😀

  2. „Unser Stellplatz“ in Austin war diesmal ein „LOWES“- das ist so was wie OBI- kein Fullhookup aber dafür sehr gute WIFI Verbindung !
    HIHI

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