Unsere Erfahrungen Teil 2

Ich hatte ja bereits vor ein paar Tagen über unsere ersten Griechenland-Erfahrungen berichtet. Hier die Fortsetzung:

  • der bisher größte Reiz für uns sind die schönen Küsten, die Buchten, das Farbenspiel des Meeres, das glasklare Wasser. Endlose Oleander-Sträucher säumen die Straßen, das Grün der Bäume und Sträucher geht bis an die Küsten bzw. Strände herunter. Griechenland hat über 3.000 Inseln. Davon sind rund 85 bewohnt. Schaut man zum Horizont, sieht man in der Ferne fast immer eine Insel oder Teile des Festlandes…Eigentlich kann man sagen, dass es ein Geschenk der Götter an die Griechen ist, so eine schöne Landschaft zu besitzen. Aber was machen sie daraus?….
  • Wir kennen kein Land, das eine ähnlich hohe Dichte an Tankstellen hat. Selbst auf entlegenen Landstraßen finden man alle paar hundert Meter eine Tankstelle. Sehr oft auch als LPG-Tankstelle, also Gas.
  • Die Griechen lieben Hunde und Katzen. Wie ist es sonst zu erklären, dass man immer wieder auf frei herumlaufende Hunde trifft, die wohl herrenlos sind. Bisher waren die Streuner alle sehr scheu und friedlich, weichen aus, wenn man auf sie zugeht. Aber für ein „Leckerli“ sind sie auf jeden Fall zu haben. Besichtigt man Tempel oder Ruinen trifft man immer wieder frei herumlaufende Streuner an, die geduldet und nicht fort geschickt werden. Wenn wir aber mit unserem kleinen Chico – selbst in der Tragetasche oder Rucksack – eine Sehenswürdigkeit besichtigen wollen, wird uns der Eintritt verwehrt. Das empfinden wir als sehr kleinlich…
  • Die Straßen, die wir bisher genutzt haben, sind ganz überwiegend in einem guten oder sogar sehr guten Zustand. Man muss natürlich immer aufpassen, kein Schlagloch „mitzunehmen“, insbesondere auf den Nebenstraßen bzw. Dorfstraßen
  • Ich bin erstaunt, wie viele Griechen Englisch sprechen. Und zwar in allen Altersklassen und ob in der Großstadt oder auf dem Land. Mein Eindruck ist, dass der Anteil wesentlich größer ist als in Deutschland
  • Wir haben fast überall mit unserem Smartphone mobilen Internetzugang. Selbst weit weg von nächsten Dorf können wir noch Daten emfpangen. Einen Totalausfall erlebten wir noch nicht. Das trifft auch für das W-Lan (Wi.Fi) zu. Scheinbar ist das Netz viel besser ausgebaut, als in unserem Heimatland. Die Besitzer von Cafés, Tavernen usw. geben bereitwillig das Internet-Passwort heraus oder der Zugang ist schon offen und man kann ohne ein Passwort ins Internet gehen
  • Zum Thema Müll habe ich mich ja schon ausgelassen. Hier im Lavrio ist es wesentlich besser. Aber eine Sache ist uns seit der Ankunft in Griechenland aufgefallen: Fahrzeuge, die nicht mehr gebraucht werden, lässt man einfach stehen. Ob in der Stadt oder am Rand einer Landstraße. Wir sahen PKWs, Quads, Mopeds usw. die vor sich hin rosten und sich der Umgebung anpassen, in dem sie von Sträuchern überwuchert werden. Wir sahen sogar Lokomotiven, also alte Dampfloks, die kaum noch zu erkennen waren. Und auch Waggons…

Fortsetzung wird folgen…..

 

 

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