Valley of Fire / Nevada

Etwa 75 km nordöstlich von Las Vegas liegt das Valley of Fire. Es ist der größte Statepark von Nevada.

Von unserem Campground aus sind wir zunächst nach Henderson gefahren, und dann über die Landstraße am Lake Meat vorbei. Erste Station war Callville, ein kleiner Ort mit einer Marina, also einem Hafen für Ausflugsboote, die man dort mieten kann. Man sollte den Lake Meat von seiner Größe nicht unterschätzen: er verfügt über fast 900 Kilometer Küste und ist daher von allen sehr beliebt, die mit ihrem Segelboot oder Motorboot gerne auf dem See unterwegs sind. Der Lake Mead liegt im Zentrum des Lake Mead National Recreation Area, einem Erholungs- und Naturschutzgebiet unter der Verwaltung der US-Bundesbehörde National Park Service. Und überall dort, wo National-Park steht, haben wir mit unserer Jahreskarte freien Eintritt.

Das Valley of Fire leitet seinen Namen von den roten Sandsteinformationen ab, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Komplexes Heben und Senken der gesamten Region, gefolgt von extensiver Erosion haben die gegenwärtige Landschaft geschaffen.

Viele Wanderwege führen durch den Park. Unter anderem sind wir den ca. 3 km langen „Wave Trail“ gelaufen. Er endet bei einer Felsformation, die an eine Welle erinnert. Sie ist sicher nicht so groß wie „The Wave“ in Coyote Buttes (südliches Utah), aber auch schon ganz schön eindrucksvoll.

Beeindruckt haben uns aber wieder einmal die roten Felsen. Und der feine, rote Sand, der durch die Erosion entstanden ist bzw. immer noch entsteht. Dei Felsen erinnerten auch an „Schweizer Käse“. Auch diese Löcher sind auf die Erosion zurückzuführen.

Wer also in Las Vegas ist und einmal einen Tag Pause von Casinos und Shows machen möchte, der sollte zum Valley of Fire fahren.

Nach dem Ausflug sind wir dann erst einmal in den Pool auf unserem Campground gegangen. Pool und Hot tub, wir man hier zu einem Whirlpool bzw. Jacuzzi sagt, gehören uns scheinbar alleine. Das kann man ja auch bei einem Übernachtungspreis von 15 US$ (= ca. 10,80 EUR) verlangen 🙂 Obwohl der Campground gut belegt ist, wird der Pool von anderen Campinggästen nicht oft benutzt.

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